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Netzwerk Kirche + Corona - Schweiz<\/span><\/a><\/div>\n\n\n
Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. Jesaja 40,8<\/b>Wir feiern den dritten Advent! In der Schriftlesung aus dem Alten Testament h\u00f6rt das Gottesvolk vier verschiedene, aufeinander folgende Stimmen (Jes 40,1-11). Es ist bezeichnend: Das, was wir zum Leben brauchen, k\u00f6nnen wir uns nicht selbst sagen. Das Evangelium muss uns vielmehr von aussen gesagt werden. Die dritte dieser vier Stimmen widmet sich unserer Verg\u00e4nglichkeit: \u201eAlles Fleisch ist Gras, und alle seine G\u00fcte ist wie eine Blume auf dem Felde\u201c (V.6). Gottes Volk ist so kurzlebig und verg\u00e4nglich wie das kurz aufschiessende Gras. Selbst wenn unsere Sch\u00f6nheit heraussticht und wir eher einer Blume gleichen, so erwartet uns trotzdem dasselbe Ende: \u201eDas Gras verdorrt, die Blume verwelkt\u201c (V.7).Was tun wir Menschen angesichts unserer Endlichkeit? Eine erste M\u00f6glichkeit besteht in der Verdr\u00e4ngung: Wir versuchen dem Tod m\u00f6glichst aus dem Weg zu gehen. Sei dies mit zu viel Arbeit oder zu viel Vergn\u00fcgen. Oder aber auch mit dem Glauben an eine Wiedergeburt, an einen endlosen Kreislauf dieser Welt. Wenn ich immer zur\u00fcck auf Anfang gehe, geht mich das scheinbare Ende letztlich nichts an.Eine zweite Option ist die \u00dcberwindung des Todes. Man denke an die unheimlichen Gewinne, die die Pharmabranche gerade gegen Lebensende mit ihren Versprechen und unseren \u00c4ngsten einstreicht. Oder das Aufkommen des Transhumanismus, der Mensch und Maschine verschmelzen lassen will. Kann ich mein Bewusstsein in eine Cloud hochladen, so braucht es meinen begrenzten K\u00f6rper nicht mehr.Was tun wir Christenmenschen angesichts unserer Endlichkeit? \u201eDas Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich\u201c (V.8). Das Wort Gottes, das in Jesus Mensch wird, \u201esteht auf in Ewigkeit\u201c \u2013 so eine \u00f6sterliche \u00dcbersetzungsm\u00f6glichkeit. Wir d\u00fcrfen getrost sein und m\u00fcssen den Tod nicht verdr\u00e4ngen. Weil Gott ihn am dritten Tag \u00fcberwunden hat. Dieser Sieg \u201ebleibt ewiglich\u201c und gilt \u2013 gerade uns.Netzwerk Kirche + Corona hier abonnieren:<\/b>https:\/\/t.me\/kircheundcorona<\/a><\/div>\n <\/i>\n