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Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!
Psalm 33,12

Der Psalmenvers, der über dem heutigen Sonntag und über dieser Woche steht, findet sich ungefähr in der Mitte von Psalm 33. Dieser Psalm beginnt mit dem Aufruf an die Frommen und Gerechten, Gott zu loben und ihm ein neues Lied zu singen. In der ersten Hälfte wird betont, dass er der Schöpfer von Himmel und Erde ist (V.4 und 9):

Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes. … Denn wenn er spricht, so geschieht es; wenn er gebietet, so steht es da.

Die zweite Hälfte beschreibt dann das Verhältnis der Macht Gottes im Vergleich zu den Machthabern der Erde (V.13-17):

Der HERR schaut vom Himmel
und sieht alle Menschenkinder.
Von seinem festen Thron sieht er auf alle,
die auf Erden wohnen.
Er lenkt ihnen allen das Herz,
er gibt acht auf alle ihre Werke.
Einem König hilft nicht seine grosse Macht;
ein Held kann sich nicht retten durch seine grosse Kraft.
Rosse helfen auch nicht; da wäre man betrogen;
und ihre grosse Stärke errettet nicht.

Mit der ganzen Digitalisierung ist den Machthabern dieser Erde so viel Macht gegeben wie nie zuvor, der Datenschutz wird zudem in jeder Krise weiter abgebaut. Das Misstrauen vieler Menschen in die staatlichen Verantwortungsträger ist in den vergangenen Jahren erodiert. Allerdings muss man auch sagen, dass zumindest bei uns im Westen die Machthaber mit ihrer Macht, obwohl die Gewaltentrennung auch nicht über jeden Zweifel erhaben ist, noch immer deutlich weniger missbräuchlich umgehen als in anderen Zeiten der Menschheitsgeschichte und in anderen Regionen dieser Welt. Dennoch ist sehr viel Missbrauchspotential da.

Doch der Psalm 33 richtet den Blick weg von der Macht der irdischen Machthaber, weg von den Königen mit ihren Machtmitteln, weg von den Streitrossen, weg von den Überwachungskameras und elektronischen IDs. Der Antrieb des Volkes Gottes sollen nicht die Mächte dieser Erde sein, nicht einmal die unsichtbaren Mächte und Gewalten. Denn nur einer ist der Schöpfer, nur einem ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden, nur einer hat die Macht, zu sprechen, so dass es dann auch geschieht. Auf ihn soll das Gottesvolk blicken und auch in unsicheren Zeiten sich nicht sorgen und ängstigen, sondern vertrauen.
Beitrag von Prof. Dr. Konstantin Beck in der neuen Weltwoche (Paywall):

https://weltwoche.ch/story/sag-mir-wo-die-kinder-sind/

Laut Konstantin Beck ist "aufgrund der heute vorliegenden Schweizer Geburtszahlen davon auszugehen, dass die Impfung die Verursacherin des ungewohnt heftigen Einbruchs der Anzahl Lebendgeburten ist."
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petrus 5,5b

«Du bist der Mann!», sagt der Prophet Nathan zu König David im Predigttext des heutigen Sonntags (2. Samuel 12,1-15). Zuerst erzählt er David von einem reichen Mann, der einem armen Mann sein einziges Schaf wegnimmt, weil es ihn reut, seinem Besuch ein Schaf aus seiner eigenen Herde zu schlachten. David, als König der oberste Richter Israels, ist erzürnt: Der Mann ist des Todes! «Du bist der Mann!», antwortet ihm der Prophet Nathan und hält ihm den Spiegel vor: Nicht ein Schaf, aber die Frau hat er einem seiner einfachen Bürger weggenommen und diesen dann in der Schlacht in die vorderste Reihe gestellt, um ihn zu beseitigen. Immerhin: David lässt sich durch das prophetische Wort zurechtweisen. Sein Tun war böse, sehr böse sogar (nach seinem eigenen Urteil todeswürdig), aber als er sich demütigt, gibt Gott ihm Gnade.

Hochmut gibt es immer auf allen Seiten. Es gibt nicht nur einen Hochmut der «Eliten», sondern auch einen Hochmut des einfachen Volkes, einen Stolz, nicht so zu sein wie die «dort oben». Es gibt nicht nur – wir sind hier ja nach wie vor im Telegramkanal von «Kirche und Corona» – einen Hochmut der Geimpften, sondern auch einen Hochmut der Ungeimpften. Ausgehend vom Gleichnis vom selbstgerechten Pharisäer und dem bussfertigen Zöllner, das die neutestamentliche Lesung des heutigen Sonntags ist (Lukas 18,9-14), könnte man auch sagen: Es gibt nicht nur einen Hochmut der Pharisäer, sondern auch einen Hochmut der Zöllner. Der Dichter Eugen Roth hat es in einem kurzen Gedicht auf den Punkt gebracht:

Ein Mensch betrachtete einst näher
die Fabel von dem Pharisäer,
der Gott gedankt, voll Heuchelei,
dafür, dass er kein Zöllner sei.
«Gottlob!», rief er in eitlem Sinn,
dass ich kein Pharisäer bin.

«Du bist der Mann!», sagt das biblische Wort zu uns und möchte damit nicht erreichen, dass wir den Hochmut der anderen durchschauen und Gott danken, dass wir nicht so sind, sondern dass wir unseren eigenen Hochmut erkennen und uns demütigen. Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.
Jesaja 42,3a

Nicht der Great Reset (der grosse Neustart) sondern «the great transformation» (die grosse Verwandlung) ist das Thema des heutigen Sonntags. Gott bricht das geknickte Rohr nicht ab und löscht den glimmenden Docht nicht aus, sondern er richtet wieder auf, erneuert, verwandelt, heilt.

Eine solche Geschichte finden wir in Apostelgeschichte 9,1-20. Es ist die Bekehrungsgeschichte von Saulus. Gott «resettet» Paulus nicht, sondern er verwandelt ihn. Am Anfang des Textes heisst es, dass Saulus mit Drohen und Morden gegen die ersten Christen schnaubte, am Ende heisst es, dass er in den Synagogen von Jesus predigte, dass dieser Gottes Sohn sei. In diesem Text finden wir auch die bis heute sprichwörtliche Formulierung, dass es ihm «wie Schuppen von seinen Augen fiel» (9,18). Erst durch die Verwandlung, die Saulus nicht selber herbeiführt, sondern die in seiner Begegnung mit dem auferstandenen Jesus geschieht, wird er überhaupt fähig, richtig zu sehen.

Jesus begegnet in Saulus nicht einem geknickten Rohr, sondern einem streitlustigen, aggressiven Menschen. Er muss ihn zuerst knicken, bevor er ihn wieder aufrichten kann, als verwandelter Mensch. Daraus können wir mehrere Dinge lernen:

Erstens sind die Dinge nicht immer so, wie sie scheinen. Wo Gott einen Menschen knickt, da nicht, weil er ihn zerbrechen möchte, sondern weil er ihn verwandeln und neu aufrichten möchte. Was zuerst wie eine Strafe aussieht, kann Teil eines Heilungs- und Veränderungsprozesses sein.

Zweitens gibt es im Leben jedes Menschen Zeiten oder Bereiche, in denen er «Schuppen auf den Augen hat». Dann kann man schauen, soviel man will, und sieht doch nicht. Gerade aus der Erfahrung heraus, die wohl jeder schon gemacht hat, dass es manchmal ein besonderes Ereignis braucht, dass einem «Schuppen von den Augen fallen», sollten wir geduldig und barmherzig mit Menschen sein, die in gewissen Dingen als blind und unbelehrbar, vielleicht sogar als schnaubend und drohend erscheinen. Gott kann eingreifen, Gott kann knicken, Gott kann verwandeln.

Und drittens sollten wir uns fragen, ob wir vielleicht auch in manchen Dingen schnauben und drohen, ob es sein könnte, dass auch wir hier oder da mehr für unsere eigene Sache kämpfen als das Evangelium von Jesus Christus, dass er der Sohn Gottes sei, zu bezeugen. Auch wenn wir die Schuppen nicht selber von unseren Augen nehmen, können wir doch mit Psalm 139,23-24 beten: «Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.»

Lukas 18,41-43
Was willst du, dass ich dir tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann. Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen! Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott.
Quelle: Aufbruch Informationen des Gemeindehilfsbundes, Juli 2022, S.16
Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matthäus 25,40b

Die Liebe Gottes ist das Thema des heutigen Sonntags.

Ein Schriftgelehrter kommt zu Jesus und fragt: «Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?» Im Gespräch einigt sich Jesus mit dem Schriftgelehrten auf das Liebesgebot: «Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst».

Doch dann lesen wir: «Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?» Auf diese Frage hin antwortet Jesus mit dem berühmten Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. Man beachte: Das Gleichnis antwortet auf die Frage «Wer ist mein Nächster?» und diese Frage wird gestellt mit der Absicht, sich selbst zu rechtfertigen.

Stark gekürzt geht die Geschichte so (die ganze Geschichte findet sich in Lukas 10,25-37): Ein Mensch fällt unter die Räuber und liegt halbtot am Strassenrand, mehrere angesehene und fromme Menschen gehen an ihm vorbei, ohne zu helfen, bis der Samariter anhält, dem Menschen erste Hilfe leistet und ihn dann zu einer Herberge bringt und dort seine Pflege bezahlt. Die Geschichte enthält einige Details, zu denen es manches zu sagen gibt, doch hier soll nur kurz auf eine Sache hingewiesen werden, die oft überlesen wird:

Jesus fragt, nachdem er das Gleichnis erzählt hat, nämlich: «Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?» Es ist auffällig, wie Jesus die Frage «Wer ist mein Nächster?» umkehrt in «Wer war diesem der Nächste?» Bei der ersten Frage wäre nämlich die Antwort: «Der Nächste ist der, der unter die Räuber gefallen ist und ich soll ihm helfen». Bei der Frage Jesu lautet aber die Antwort: «Der Nächste ist nicht derjenige, der Hilfe braucht, sondern zuerst einmal der, der hilft – ich bin unter die Räuber gefallen und der Nächste ist der barmherzige Samariter, der mir hilft.»

Unter anderem aus diesem Grund wurde das Gleichnis zu Recht immer wieder so ausgelegt, dass der barmherzige Samariter für Jesus selber steht, der kommt, um uns Menschen, die wir unter die Räuber gefallen sind, zu helfen und uns zu heilen.

Erst, wenn ich erkannt habe, dass der Nächste nicht das Objekt meiner guten Taten ist, sondern dass ich zuerst einmal selber auf die Barmherzigkeit meines Nächsten angewiesen bin, kann ich selber dem Nächsten helfen.

Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?
Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat.
Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!
Am 27.08. fand vom Arbeitskreis Christliche Corona Hilfe (ACCH) eine Konferenz zum Thema "Kirchen in der Corona-Krise? Rückblick und Ausblick" statt. Die Videos aller Vorträge können hier angeschaut werden:

https://acch.info/2022/09/16/konferenz2022/
Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
Sprüche 14,34

Die Schweiz begeht heute den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Werden heute mehr Menschen an einem Gottesdienst teilnehmen in Dank, Busse und Gebet, als an einem «normalen» Sonntag?

Nach der Corona-Krise (wenn sie denn wirklich durch ist) und der Ukranie-Krise (die definitiv nicht durch ist, aber in den Schlagzeilen nicht mehr zuoberst) ist jetzt die Energiekrise in aller Munde. Die Kritik vieler Menschen am Staat wird immer lauter. Interessanterweise kritisieren nicht selten diejenigen den Staat am lautesten, die bei anderer Gelegenheit gerne betonen: In der Schweiz ist das Volk der Souverän. Wenn das so ist, dann muss auch Staatskritik mit Selbstkritik beginnen, wie es in Sprüche 14,34 heisst: «Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.»

In der Weltwoche vom 8. September ist ein Essay abgedruckt, den der französische Ökonom Frédéric Bastiat unter dem Eindruck des Revolutionsjahres 1848 geschrieben hat über «Die Kunst, auf Kosten anderer zu leben». Hier ein kleiner Auszug daraus:

«Und Sie, meine Dame, ich bin sicher, dass Sie sich im Grunde Ihres Herzens danach sehnen, alle Leiden der unglücklichen Menschheit zu heilen, und dass Sie nichts dagegen hätten, wenn sich der Staat dessen annähme.
Aber ach! Der Unglückliche weiss wie Figaro nicht, wen hören und wohin sich wenden. Die zehntausend Münder der Presse und der Rednerbühne schreien auf ihn ein:

- Organisieren Sie die Arbeiter und die Arbeit.
- Rotten Sie den Egoismus aus.
- Beschränken Sie die Unverschämtheit und Tyrannei des Kapitals.
- Machen Sie Experimente mit Dünger und Eiern.
- Überziehen Sie das Land mit Eisenbahnlinien.
- Bewässen Sie Ebenen.
- Forsten Sie die Berge auf.
- Gründen Sie Musterfarmen.
- Eröffnen Sie Genossenschaftswerkstätten.
- Kolonisieren Sie Algerien.
- Ernähren Sie die Kinder.
- Bilden Sie die Jugend aus.
- Unterstützen Sie die Alten.
- Schicken Sie die Einwohner der Städte aufs Land.
- Gleichen Sie die Gewinne aller Industrien aus.
- Leihen Sie zinslos Geld jedem, der es wünscht.
- Befreien Sie Italien, Polen und Ungarn.
- Züchten und vervollkommnen Sie Reitpferde.
- Fördern Sie die Kunst, bilden Sie Musiker und Tänzerinnen aus.
- Verbieten Sie den Handel und schaffen Sie zugleich eine Handelsmarine.
- Erfüllen Sie die Wahrheit und lassen Sie in unsere Köpfe ein Korn Vernunft fallen.

Der Staat hat die Aufgabe, die Seele des Volkes aufzuklären, zu entwickeln, zu heben, zu stärken, zu vergeistigen und zu heiligen.
Ach! Meine Herren, ein bisschen Geduld, antwortet der Staat etwas kläglich. Ich werde versuchen, Sie zufriedenzustellen, aber dafür brauche ich einige Mittel. Ich habe Projekte für fünf oder sechs ganz neue allerwohltätigste Steuern vorbereitet. Sie werden sehen, was für ein Vergnügen es macht, sie zu bezahlen.»

Wer eine ähnliche Geschichte in der Bibel lesen möchte, dem sei 1.Samuel 8 zur Lektüre empfohlen. Den Staat zu kritisieren und von ihm das Schaffen von Gerechtigkeit und von verantwortlichen Bürgern zu verlangen, ist einfach. Doch Sprüche 14,34 sagt nicht: «Gerechtigkeit erhöht einen Staat», sondern «Gerechtigkeit erhöht ein Volk.» Und eben auch: «Aber die Sünde ist der Leute Verderben».

Abgesehen vom Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag ist heute auch noch der 14. Sonntag nach Trinitatis. Er ermahnt uns, an diesem Tag nicht nur zu bedauern, was im Staate Schweiz möglicherweise alles faul ist, sondern zuerst auch zu danken. Denn über ihm steht das Wort aus Psalm 103,2:

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
1. Petrus 5,7

Am heutigen Sonntag geht es um das Thema «Irdische Güter». Die Krisen, die einander nahtlos ablösen, ziehen unseren Blick immer auf das Irdische. Ist unsere Zukunft gesichert? Erodieren die westlichen Demokratien? Wie wird die Welt aussehen, in der unsere Kinder leben werden? Was geschieht bei einem Blackout? In welche Bereiche des Lebens wird der Staat künftig hineinreden? Was geschieht, wenn wir so weit digitalisiert sind, dass alles über uns bekannt ist?

Der heutige Sonntag ruft in Erinnerung, dass diese irdischen Sorgen uns nicht auffressen sollen, sondern dass wir uns immer in der Hand eines Grösseren befinden, dem wir alle Sorgen anbefehlen dürfen und darum zuversichtlich und voller Vertrauen jeden Tag in Angriff nehmen können, sofern sich das Vertrauen auf Gott und nicht auf Menschen richtet, wie es im Lied «Du meine Seele singe» von Paul Gerhard heisst:

Ihr Menschen lasst euch lehren,
es wird sehr nützlich sein:
Lasst euch doch nicht betören
die Welt mit ihrem Schein.
Verlasse sich ja keiner
auf Fürsten Macht und Gunst,
weil sie wie unsereiner
nichts sind als nur ein Dunst.

Wohl dem, der einzig schauet
nach Jakobs Gott und Heil.
Wer dem sich anvertrauet,
der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen,
den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen
bleibt ewig ungetrübt.
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.
Psalm 145,15

Dankbarkeit ist eine Grundhaltung des christlichen Lebens. Am Erntedankfest danken wir Gott für die Erde und für alle Gaben seiner guten Schöpfung, die er uns täglich gibt und wir erinnern uns daran, dass der Ertrag unserer Arbeit nicht uns gehört, sondern von Gott kommt und sein Eigentum ist.

In 1. Chronik 29, als König David und das Volk Gaben für den Tempelbau zusammentragen, betet David: «Von dir ist alles gekommen und von DEINER Hand haben wir es dir gegeben.»

Mit der Dankbarkeit ist es allerdings so eine Sache: In Zeiten des Mangels und der Krise ist man schnell undankbar. In Zeiten des Überflusses und des Wohlstandes hingegen hält man das, was man hat, schnell für selbstverständlich oder für das Resultat der eigenen Leistungen.

Nach Jahrzehnten des Überflusses im Westen werden wir durch eine Reihe von Krisen derzeit daran erinnert, dass Wohlstand und Sicherheit keine Selbstverständlichkeiten sind und dass der Boden, auf dem unsere westliche, freiheitliche und wohlhabende Zivilisation aufgebaut ist, dünner ist, als wir vielleicht gemeint haben. Der für heute vorgesehene Predigttext aus 5.Mose 8,7-18 weiss von Zeiten des Mangels und von Zeiten der Sättigung und er sagt uns, was wir in all dem nicht vergessen sollten:

«Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fliessen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust.
Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.
So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, so dass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst.
Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft, und dich geleitet hat durch die grosse und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und liess dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewusst haben, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit er dir danach wohltäte.
Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen.
Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist es, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.»
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
1. Johannes 5,4

Johannes schreibt nicht, dass unser Glaube die Welt überwinden wird, sondern dass er sie bereits überwunden hat. Nun mögen wir denken: Aha, Johannes war ein früher Vertreter der Kraft des positiven Denkens.

Doch Johannes fährt sofort weiter: «Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?»

Für Johannes ist der Glaube nicht einfach positives Denken, das sich nicht vom Negativen überwinden lässt und darum langfristig sieghaft bleibt – oder vielleicht doch am Ende scheitert, nach dem Motto: «Die Hoffnung stirbt zuletzt»?

Sondern es ist der Glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Der Glaube richtet sich nicht auf eine höhere Macht, nicht auf eine positive Energie, auch nicht auf den wissenschaftlichen Fortschritt, sondern auf eine Person, auf einen Menschen, der von den Menschen verstossen und verachtet wurde, schliesslich gekreuzigt – gecancelt –, der aber im äussersten Leiden den Sieg über Sünde, Tod und Teufel errungen hat. Denn dieser Mensch ist Gottes Sohn. Gott wurde in ihm Mensch und hat die Welt überwunden. Im Glauben an IHN ist auch uns der Sieg geschenkt, weil es sein Sieg ist und nicht unser Sieg.

Christus spricht:
«In der Welt, da habt ihr Angst. Aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden.»
Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.
1. Johannes 4,21

Das höchste Gebot ist das Gebot der Liebe: der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten. Johannes schreibt, dass die Nächstenliebe in der Gottesliebe begründet ist: Wer Gott liebt, liebt auch seinen Bruder. Denn Gott hat uns in sein Bild geschaffen, wir sind das Werk seiner Hände. Und Gott ist in Jesus Christus selbst Mensch geworden, so dass Jesus selber unser Herr und Bruder ist.

Liebe ist in der Bibel nicht so sehr ein Gefühl der Zuneigung, sondern es ist eine Tätigkeit. Darum kann man auch jemanden lieben, zu dem man keine Zuneigung empfindet. Liebe zeigt sich daran, wie wir einander begegnen. So kann Jesus uns auch gebieten, sogar die zu lieben, die unsere Feinde sind. Wir müssen keine Zuneigung zu ihnen haben, aber wir sollen ihnen in der Liebe Gottes begegnen. Denn auch Gott ist uns in seiner Liebe begegnet, als wir noch seine Feinde waren und nichts von ihm wissen wollten.
Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.
Jeremia 17,14

Um Heilung an Leib und Seele geht es am heutigen Sonntag. Als Predigttext ist im Kirchenjahr Markus 2,1-12 vorgesehen, wo ein Gelähmter zu Jesus gebracht wird. Jesus blickt aber zuerst nicht auf seinen körperlichen, sondern auf seinen seelischen Zustand und sagt zu ihm: „Deine Sünden sind dir vergeben!“ Erst, als die Anwesenden sich empören, weil nur Gott Sünden vergeben kann, fragt Jesus: „Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher?“ Und so heilt er den Gelähmten auch am Leib: „Steh auf, nimm deine Bettmatte und geh heim!“

Gott hat den ersten Menschen aus Erde geschaffen und ihm den Lebensatem eingehaucht. Im Menschen verbindet sich damit Irdisches mit Himmlischem, Erdboden mit Gottesatem. Beides zusammen macht den Menschen zum Menschen und darum hat das seelische Ergehen auch etwas mit dem leiblichen Ergehen zu tun.

Die Geschichte der Heilung des Gelähmten wäre aber falsch verstanden, wenn man meinte, er sei wegen seiner Sünde gelähmt gewesen und habe darum erst nach der Sündenvergebung geheilt werden können.

Leider gab es in der Kirchengeschichte bis heute immer wieder Gruppierungen, die dieses Missverständnis vertraten – teilweise recht aggressiv – und die darum der Meinung waren, dass Krankheit ein Zeichen von Sündhaftigkeit sei. Viel Leid ist damit über Menschen gekommen, denen keine körperliche Heilung geschenkt wurde und die darum in solchen Kreisen nicht nur als Kranke, sondern auch noch als besonders schlimme Sünder betrachtet wurden: „Bekenne doch endlich deine Sünde, dann wirst du geheilt werden!“ Wenn Krankheit eine direkte und persönliche Folge von Sünde wäre, dann müssten wir alle krank sein, denn die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass wir alle Sünder sind und die Herrlichkeit nicht haben, die wir bei Gott haben sollten.

Und trotzdem haben Sünde und Krankheit etwas miteinander zu tun: Beide sind ein Zeichen davon, dass der Mensch unter den Tod verkauft ist. An Leib und an Seele wird der Mensch sterben, wenn ihm keine Heilung geschenkt wird. Der Tod herrscht über alle Menschen: Krankheit und Sünde sind Zeichen davon. Es ist die christliche Hoffnung, die im biblischen Verheissungswort gründet, dass der Mensch durch Jesus Christus an Leib und Seele aus der Knechtschaft des Todes befreit wird.

Die Heilungswunder von Jesus waren immer Zeichenwunder. Ihre Bedeutung ist nicht, dass es mit genug Glauben auf dieser Erde keine Krankheit mehr geben wird. Sondern wenn Jesus zuerst die Sünden vergibt und dann den Leib heilt, dann macht Jesus deutlich, dass er gekommen ist, um die Sünden der Welt zu tragen bis ans Kreuz auf Golgatha, wo sie endgültig vernichtet werden sollen, so dass der Tod keinen Machtanspruch mehr hat. Und wer aus dieser Sündenvergebung lebt, dem ist verheissen, dass am jüngsten Tag in der Auferstehung der Toten auch der Leib erneuert wird. Jesus ist der Menschensohn, der die Macht hat, Sünden zu vergeben und die Macht, Kranke zu heilen. Und so begegnet Jesus uns ganz am Ende der Bibel wieder, im letzten Abschnitt der Johannesoffenbarung, und er spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8

«Es ist dir gesagt, Mensch!» Der Wille Gottes ist uns gesagt. Er besteht im Halten seines Wortes, in der Liebe und in der Demut. Das Wort, das uns gesagt ist, steht am Anfang, weil Liebe und Demut keine Dinge sind, die wir einfach intuitiv richtig verstehen.

Vieles, was «Demut» genannt wird, ist in Wirklichkeit nicht echte Demut, sondern Unterwürfigkeit, Anbiederei, vielleicht auch Selbstverachtung. Auch ist vieles, was «Liebe» genannt wird, in Wirklichkeit nicht echte, selbstlose Liebe, sondern Egoismus, Selbstverwirklichung, Begierde. Oft können wir in unserem eigenen Herzen die guten und die weniger guten oder sogar bösen Motive nicht klar auseinanderhalten und wir reden uns vielleicht ein, etwas nur aus den besten Motiven heraus zu wollen und täuschen uns dabei doch selbst über unsere tiefsten Antriebe und verborgenen Absichten.

«Gott ist die Liebe», schreibt Johannes: «Darin ist erschienen, die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.»

So ist uns in Jesus Christus gesagt, was gut ist und was der HERR von uns fordert: Nichts, als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor unserem Gott.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heissen.
Matthäus 5,9

Der drittletzte Sonntag des Kirchenjahres richtet unseren Blick auf Jesus, der wiederkommt und uns entgegenkommt, um sich der Welt zu offenbaren. An diesem Sonntag sind wir ganz besonders gerufen, den Frieden zu suchen. Keinen Scheinfrieden, keinen billigen Frieden, sondern den Frieden Gottes, der alle Vernunft übersteigt. Der Blick auf den kommenden Jesus lässt manches, was in unserem Herzen Unfrieden stiftet, was uns ärgert, verletzt, unser Gerechtigkeitsempfinden angreift, etwas kleiner und unbedeutender erscheinen, als es uns vielleicht vorkommt.

Umgekehrt wird uns auch viel falscher Friede angeboten. Es ist im Alten Testament ein Kennzeichen falscher Propheten, dass sie «Friede, Friede» sagen, wo kein Friede ist. Im Predigttext aus Lukas 17,20-24, der heute als Predigttext vorgesehen ist, warnt Jesus uns, bei allem Trachten nach Frieden, falschen Heils- und Friedenspropheten nachzulaufen:

Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es! Oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
Er sprach aber zu den Jüngern: Es wird die Zeit kommen, in der ihr begehren werdet, zu sehen einen der Tage des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen. Und sie werden zu euch sagen: Siehe, da! Oder: Siehe, hier! Geht nicht hin und lauft ihnen nicht nach! Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein.
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.
2. Korinther 5,10a

Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres geht es um das Weltgericht. Es ist ein wiederkehrendes Thema in der Bibel, dass oft die Gerechten leiden, während es den Ungerechten gut geht. Die Mächtigen setzen ihre Interessen durch und nicht selten haben mächtige Menschen nicht nur die besten Absichten (gerade Narzissten werden von Macht bekanntlich besonders angezogen). Menschen, die bereit sind, sich zurückzunehmen, auch einmal Ungerechtigkeit zu erleiden, nicht immer die Ellbogen einzusetzen, werden dagegen oft ausgenützt oder auch übers Ohr gehauen.

Jesus hat immer wieder darüber gepredigt, dass die Ungerechtigkeit dieser Welt einmal geradegerückt wird. Er selber, der als durch und durch gerechter Mensch gefoltert und gekreuzigt wurde, wird dabei richten und Recht schaffen für die Lebenden und die Toten. Der Richterstuhl Christi ist nicht nur der Ort, wo Ungerechtigkeit, Gewalttat, Korruption, Unterdrückung der Schwachen usw. verurteilt wird, sondern auch der Ort, wo diejenigen, die das alles erlitten haben, aufgerichtet werden. Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten die Letzten. Die, die das Leben gewinnen wollten, werden es verlieren und die, die es um Jesu willen verloren haben, werden es gewinnen. In der Bergpredigt finden sich die bekannten Seligpreisungen. Wir sollten sie uns zu Herzen nehmen:

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heissen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.
Matthäus 5,3-12
Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.
Lukas 12,35

Diese Aufforderung von Jesus, die über dem Ewigkeitssonntag steht (letzter Sonntag des Kirchenjahres), ist kein Wort des Abschlusses, sondern eines des Aufbruchs. «Lasst eure Lenden umgürtet sein!» Das sagt nicht nur Jesus zu seinen Jüngern, sondern auch Gott zu den Israeliten vor der Passanacht, vor der Nacht des Auszugs aus Ägypten (2. Mose 12,11).

Warum lässt man die Lenden umgürtet sein und warum die Lichter brennen? Weil man bereit ist zum Aufbruch. Mitten in der Nacht. Das Alte verlassen. Die Knechtschaft Ägyptens. Aber mit der Knechtschaft auch die Sicherheit der Rundumversorgung im fruchtbaren Ägypten, gegenüber der Rastlosigkeit und Unsicherheit auf der Wüstenwanderung.

Es ist nicht die Wüstenwanderung, die lockt, aufzubrechen, sondern das verheissene Land. Aber um von Ägypten ins verheissene Land zu kommen, muss man durch die Wüste reisen. «Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen» - Brecht auf! Brecht auf in die Wüste! Es wird eine Zeit der Anfechtung und Versuchung sein, eine Zeit der Prüfung. Aber auch eine Zeit der Gegenwart Gottes, der durch seinen Geist uns mit himmlischem Brot speist und mit Wasser aus dem Felsen tränkt. Der Fels aber ist Christus. Möge er uns in seinem Wort und seinem Geist begegnen und uns stärken für den Weg, den wir gehen, mit dem Ziel vor Augen, der ewigen Stadt, dem himmlischen Jerusalem.

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Mit dem Abschluss des Kirchenjahres werden wir auch auf diesem Telegramkanal die sonntägliche Bibelbetrachtung nicht mehr in gleicher Weise weiterführen. Wir möchten aber auch nicht verstummen, sondern werden bis auf Weiteres in etwas reduziertem Umfang zwei bis drei Gedankenanstösse pro Monat beibehalten. Es freut uns, wenn Ihr weiterhin dabeibleibt.