Röm. 13:1-4 “Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die vorhandenen aber sind von Gott verordnet. Wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Ordnung Gottes; die aber widerstreben, ziehen sich selbst die Verurteilung zu. Denn die Herrscher sind nicht wegen guten Werken zu fürchten, sondern wegen bösen! Willst du also die Obrigkeit nicht fürchten, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen! Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zur Strafe an dem, der das Böse tut.”
Gen. 9:6 “Wer Menschenblut vergiesst, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht.”
Mit diesen Bestimmungen gibt Gott den menschlichen Verantwortungsträgern Autorität. Der Apostel bestätigt die Funktion des Staates, wie auch immer korrupt der Charakter der Führer ist. Er umschreibt dabei aber, was die Aufgaben des Staates sind und wie weit in diesem Konzept der Staat zu gehen hat.
Der Staat braucht Mittel, um seine Aufgaben auszuführen.
Mat. 22:21 “ …da spricht er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!”
Immer, wenn das Gericht über die von Gott verordneten Führer kommt durch Verblendung und Verdummung (Siehe Röm.1:22.28), hat das zur Folge, dass sie den Einfluss des Staates aufblähen und ausweiten, heute oft auch mit undemokratischen staatlichen und überstaatlichen Bestimmungen. Immer ungehemmter greift “Kaiser” Staat dann nach dem Portemonnaie von denen, die noch arbeiten.
Je inkompetenter die Entscheidungen, desto übergriffiger wird gegen Aufmüpfige vorgegangen. Da werden denn auch Diener Gottes besonders herausgefordert.
Apg. 4:19-20 “Petrus aber und Johannes antworteten ihnen und sprachen: Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott; denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.”
Apg. 5:29 “Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!”
Es ist unser Vorrecht (?) und unsere Verantwortung wie jene Apostel in einer Zeit zu leben, in der sich das Gericht am Horizont ankündigt. Das Gericht über eine Gesellschaft die dafür reif ist. Wie weit soll Gehorsam im Staat gelebt werden? Geistliche Beurteilung und Einsatz für das Wesentliche ist gefragt. A.Z.
Gen. 9:6 “Wer Menschenblut vergiesst, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht.”
Mit diesen Bestimmungen gibt Gott den menschlichen Verantwortungsträgern Autorität. Der Apostel bestätigt die Funktion des Staates, wie auch immer korrupt der Charakter der Führer ist. Er umschreibt dabei aber, was die Aufgaben des Staates sind und wie weit in diesem Konzept der Staat zu gehen hat.
Der Staat braucht Mittel, um seine Aufgaben auszuführen.
Mat. 22:21 “ …da spricht er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!”
Immer, wenn das Gericht über die von Gott verordneten Führer kommt durch Verblendung und Verdummung (Siehe Röm.1:22.28), hat das zur Folge, dass sie den Einfluss des Staates aufblähen und ausweiten, heute oft auch mit undemokratischen staatlichen und überstaatlichen Bestimmungen. Immer ungehemmter greift “Kaiser” Staat dann nach dem Portemonnaie von denen, die noch arbeiten.
Je inkompetenter die Entscheidungen, desto übergriffiger wird gegen Aufmüpfige vorgegangen. Da werden denn auch Diener Gottes besonders herausgefordert.
Apg. 4:19-20 “Petrus aber und Johannes antworteten ihnen und sprachen: Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott; denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.”
Apg. 5:29 “Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!”
Es ist unser Vorrecht (?) und unsere Verantwortung wie jene Apostel in einer Zeit zu leben, in der sich das Gericht am Horizont ankündigt. Das Gericht über eine Gesellschaft die dafür reif ist. Wie weit soll Gehorsam im Staat gelebt werden? Geistliche Beurteilung und Einsatz für das Wesentliche ist gefragt. A.Z.
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1.12.2024
Matthäus 21:9: Die Volksmengen aber, die vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen und sprachen: "Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!"
Volksmengen sind leicht zu beeinflussen. Sie bestaunten und feierten den Wundertäter. Sie hatten von einem Toten gehört, der wieder lebte (Lazarus); ein solcher König konnte alle Probleme lösen. Ein Hoffnungsträger, vielleicht ähnlich wie Trump & Co für seine Wähler.
Sie meinten es gut, aber sie verstanden die Zeit nicht. Die herbe Enttäuschung liess nicht lange auf sich warten. Der Bejubelte ließ sich widerstandslos festnehmen und in die Hände der Feinde zur Kreuzigung übergeben. Die Sympathie von Tausenden verflog so schnell, wie sie gekommen war.
Einige Hundert seiner Zeitgenossen aber gingen der Sache auf den Grund. Sie wurden Zeugen der Auferstehung und ließen es zu, dass der Geist des Auferstandenen ihr Leben veränderte. Nicht nur vorübergehend ihre Stimmungslage. Sie revolutionierten Gesellschaft und Verlauf der Geschichte.
Wer nimmt sich die Zeit, wer hat das Interesse, sich über die Hintergründe zu informieren? Wer wacht auf aus dem Schlaf der Selbstgefälligkeit? Wer kommt ans Licht aus der Dämmerung der medialen Berieselung, des "woken" Gutmenschentums, das eben nicht «wach» und nüchtern ist, sondern angeheitert und verblendet? Wer versteht die Zeit?
Römer 13:11-13: "Und dieses sollen wir tun als solche, die die Zeit verstehen, dass nämlich die Stunde schon da ist, wo wir vom Schlafe aufwachen sollten; denn jetzt ist unser Heil näher, als da wir gläubig wurden; die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe. So lasset uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anziehen die Waffen des Lichts: Laßt uns anständig wandeln wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid…… "
Das gegenwärtige Zeitalter ist wie eine Nacht der Sünde, die zu Ende gehen wird. Für die Gläubigen bricht bald der Tag der ewigen Herrlichkeit an. Das kann uns motivieren alles, was mit Ungerechtigkeit und Bösem, mit Missgunst und Neid zu tun hat, wie ein schmutziges Kleid abzulegen. Dafür die Waffenrüstung des Lichts anzuziehen, d. h. den Schutzmantel eines heiligen Lebens. Über die Teile der Rüstung spricht der Apostel an anderer Stelle (Epheser 6) im Detail. Es geht nicht (nur) um ein Bekenntnis zu Glaubensinhalten, sondern um Elemente des wahren christlichen Charakters. Es geht darum, den Herrn Jesus Christus anzuziehen und sich nicht einfach damit zu beschäftigen, wie die Wünsche der eigenen Natur zufriedengestellt werden können (Römer 13:14). Das war das Problem der jubelnden Menschen am Palmsonntag.
Dies war auch der Abschnitt, den Gott benutzte, um den brillanten, aber in Ausschweifung lebenden Augustinus zu Christus und zu einem neuen Leben zu bekehren. Als er Vers 14 erreichte, ergab er sich dem Herrn. Er ist in die Geschichte als der «heilige» Augustinus eingegangen.
Der Anspruch der Wahrheit erscheint allerdings den meisten nicht attraktiv genug, aber die Wahrheit allein macht frei (Johannes 8:32, 36). AZ
Matthäus 21:9: Die Volksmengen aber, die vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen und sprachen: "Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!"
Volksmengen sind leicht zu beeinflussen. Sie bestaunten und feierten den Wundertäter. Sie hatten von einem Toten gehört, der wieder lebte (Lazarus); ein solcher König konnte alle Probleme lösen. Ein Hoffnungsträger, vielleicht ähnlich wie Trump & Co für seine Wähler.
Sie meinten es gut, aber sie verstanden die Zeit nicht. Die herbe Enttäuschung liess nicht lange auf sich warten. Der Bejubelte ließ sich widerstandslos festnehmen und in die Hände der Feinde zur Kreuzigung übergeben. Die Sympathie von Tausenden verflog so schnell, wie sie gekommen war.
Einige Hundert seiner Zeitgenossen aber gingen der Sache auf den Grund. Sie wurden Zeugen der Auferstehung und ließen es zu, dass der Geist des Auferstandenen ihr Leben veränderte. Nicht nur vorübergehend ihre Stimmungslage. Sie revolutionierten Gesellschaft und Verlauf der Geschichte.
Wer nimmt sich die Zeit, wer hat das Interesse, sich über die Hintergründe zu informieren? Wer wacht auf aus dem Schlaf der Selbstgefälligkeit? Wer kommt ans Licht aus der Dämmerung der medialen Berieselung, des "woken" Gutmenschentums, das eben nicht «wach» und nüchtern ist, sondern angeheitert und verblendet? Wer versteht die Zeit?
Römer 13:11-13: "Und dieses sollen wir tun als solche, die die Zeit verstehen, dass nämlich die Stunde schon da ist, wo wir vom Schlafe aufwachen sollten; denn jetzt ist unser Heil näher, als da wir gläubig wurden; die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe. So lasset uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anziehen die Waffen des Lichts: Laßt uns anständig wandeln wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid…… "
Das gegenwärtige Zeitalter ist wie eine Nacht der Sünde, die zu Ende gehen wird. Für die Gläubigen bricht bald der Tag der ewigen Herrlichkeit an. Das kann uns motivieren alles, was mit Ungerechtigkeit und Bösem, mit Missgunst und Neid zu tun hat, wie ein schmutziges Kleid abzulegen. Dafür die Waffenrüstung des Lichts anzuziehen, d. h. den Schutzmantel eines heiligen Lebens. Über die Teile der Rüstung spricht der Apostel an anderer Stelle (Epheser 6) im Detail. Es geht nicht (nur) um ein Bekenntnis zu Glaubensinhalten, sondern um Elemente des wahren christlichen Charakters. Es geht darum, den Herrn Jesus Christus anzuziehen und sich nicht einfach damit zu beschäftigen, wie die Wünsche der eigenen Natur zufriedengestellt werden können (Römer 13:14). Das war das Problem der jubelnden Menschen am Palmsonntag.
Dies war auch der Abschnitt, den Gott benutzte, um den brillanten, aber in Ausschweifung lebenden Augustinus zu Christus und zu einem neuen Leben zu bekehren. Als er Vers 14 erreichte, ergab er sich dem Herrn. Er ist in die Geschichte als der «heilige» Augustinus eingegangen.
Der Anspruch der Wahrheit erscheint allerdings den meisten nicht attraktiv genug, aber die Wahrheit allein macht frei (Johannes 8:32, 36). AZ
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https://www.nebelspalter.ch/themen/2024/12/welt-ging-verloren-christ-ist-geboren
Gedanken zu Weihnachten von Benjamin Kilchör im Nebelspalter.
Gedanken zu Weihnachten von Benjamin Kilchör im Nebelspalter.
Nebelspalter
Welt ging verloren, Christ ist geboren
Von Mitternacht bis Mitternacht geht unser Kalendertag. Er ist eine Metapher für das menschliche Leben in einer säkularisierten, materialistischen Welt. Der Mensch kommt aus dem Nichts und kehrt ins Nichts zurück. Dazwischen, vom Lebensmorgen bis zum Lebensabend…
👍4🙏4
05.01.25
1.Joh 5,11-13 Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne.
Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
Dies habe ich euch geschrieben, auf dass ihr wisset, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
Der Sohn Gottes, von Alters her versprochen, ist da. Mensch und Gott, in den Ablauf der Geschichte eingetreten. Vorher war ewiges Leben bei Gott eine Hoffnung; selten als Gewissheit ausgedrückt (Hiob 19,25f). Nach Menschwerdung, Tod und Auferstehung kann es jeder wissen! Er ist unser Leben, das ewige Leben…..und der Weg zum ewigen Leben. Es gibt keinen anderen Namen, in dem Menschen vom ewigen Tod gerettet werden können(Apg. 4,12) und keinen andern Weg zum ewigen Leben (Joh. 14,6).
Woher haben wir das? Vom Wort Gottes, bewährt, bestätigt, noch nie als unwahr widerlegt. Seit mehr als 2000 Jahren.
Wer das als Zeuge des Evangeliums nicht klar macht, führt die Menschen in die Irre und wird zur Verantwortung gezogen werden.
Was ist denn mit den unwissenden Heiden? Es gilt für Juden und Heiden jeder Couleur. Vielleicht sind es heute mehr Muslime und Hindus, die das erkennen, als im Wohlstand verwöhnte Westler in unseren Breitengraden. Für aufgeklärte Intellektuelle, dem Denken der Zeit angepasst, ist diese Art von faktischer Intoleranz primär ohnehin ein Gräuel.
Ob wir es glauben oder nicht, ob wir uns ärgern oder nicht: Wer Jesus Christus, den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
Das ist ein Start ins neue Jahr! Ich werde leben, sogar wenn es mein Todesjahr wäre. Ewiges Leben kommt nicht um (Joh.11,25).
Nehme ich das ewige Leben, als Wirklichkeit wahr ? Dann kann ich die Todesfurcht überwinden. Es ist Gott vorbehalten, das zu prüfen in schwerer Krankheit, aber auch bei Drohungen durch Viren, Kriege oder Klimanotstand AZ
1.Joh 5,11-13 Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne.
Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
Dies habe ich euch geschrieben, auf dass ihr wisset, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
Der Sohn Gottes, von Alters her versprochen, ist da. Mensch und Gott, in den Ablauf der Geschichte eingetreten. Vorher war ewiges Leben bei Gott eine Hoffnung; selten als Gewissheit ausgedrückt (Hiob 19,25f). Nach Menschwerdung, Tod und Auferstehung kann es jeder wissen! Er ist unser Leben, das ewige Leben…..und der Weg zum ewigen Leben. Es gibt keinen anderen Namen, in dem Menschen vom ewigen Tod gerettet werden können(Apg. 4,12) und keinen andern Weg zum ewigen Leben (Joh. 14,6).
Woher haben wir das? Vom Wort Gottes, bewährt, bestätigt, noch nie als unwahr widerlegt. Seit mehr als 2000 Jahren.
Wer das als Zeuge des Evangeliums nicht klar macht, führt die Menschen in die Irre und wird zur Verantwortung gezogen werden.
Was ist denn mit den unwissenden Heiden? Es gilt für Juden und Heiden jeder Couleur. Vielleicht sind es heute mehr Muslime und Hindus, die das erkennen, als im Wohlstand verwöhnte Westler in unseren Breitengraden. Für aufgeklärte Intellektuelle, dem Denken der Zeit angepasst, ist diese Art von faktischer Intoleranz primär ohnehin ein Gräuel.
Ob wir es glauben oder nicht, ob wir uns ärgern oder nicht: Wer Jesus Christus, den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
Das ist ein Start ins neue Jahr! Ich werde leben, sogar wenn es mein Todesjahr wäre. Ewiges Leben kommt nicht um (Joh.11,25).
Nehme ich das ewige Leben, als Wirklichkeit wahr ? Dann kann ich die Todesfurcht überwinden. Es ist Gott vorbehalten, das zu prüfen in schwerer Krankheit, aber auch bei Drohungen durch Viren, Kriege oder Klimanotstand AZ
👍3
2.2.25
2.Mose 3,2 Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. ….. 6 Und er sprach weiter: "Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. ……7 Ich habe das Elend meines Volkes (in Ägypten) gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört; ich habe ihre Leiden erkannt."
Begegnungen mit Gott
Der Knecht Gottes, Mose, hatte eine private Begegnung mit dem ewigen Gott. Nicht nur mit einem göttlichen Licht oder Feuer, oder einem Gott in ihm oder in der Natur, sondern mit einem Gott, der sieht, hört und spricht.
Auch drei Jünger hatten eine ähnliche Begegnung auf dem Berg, mit Zeugen. Jesus erklärte seinen staunenden Begleitern, wie Gott sich dem Elend seines Volkes annehmen würde (Matth. 17,12).
Glaubhafte Zeugnisse
Wenige haben Gott gesehen und gehört wie Mose, Petrus, Jakobus und Johannes. Doch deren Zeugnis ist glaubhaft und übereinstimmend. Wer Gott durch das Wort hört, das von ihm kommt, weiß, mit wem er es zu tun hat. Wer ihm begegnet, setzt seinen Weg nicht unverändert fort.
Offenbarung und Vorbereitung
Die Ausbildung in Ägypten und die Lebens- und Berufserfahrung in Galiläa waren nicht genug. Auch nicht die religiösen Instruktionen durch Eltern, so wertvoll sie sein mögen. Gott möchte sich uns persönlich offenbaren.
Elend und Leiden
Das Elend ist groß, und viele klagen und schreien, weil sie leiden, oft ohne eigene Schuld und um der Gerechtigkeit willen. Mächtige Bedränger scheinen freie Hand zu haben.
Die Hitze des Feuers ist offensichtlich, aber Gott hat es gesehen, die Klagen gehört und die Leiden erkannt. Das Feuer in seiner Hand verzehrt das Holz, das Heu und die Stoppeln (1. Kor. 3,12), aber es zerstört nicht, was ihm gehört.
Das Feuer, das nicht zerstört, kann ein besonderes Zeichen seiner Gegenwart sein.
Bedrängnis und Glaube
Viele Menschen erleben mehr als ich die Hitze und das Elend, mit dem sich Gottes Wort beschäftigt. In diesem Land des Wohlstands und des Friedens kann ich mir weniger unter Verfolgung und Elend vorstellen als die Zeugen in der Bibel.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich die Umstände rasch ändern können. Es geht darum, vorbereitet zu sein und uns nicht durch Feuer befremden zu lassen, das uns und unsere Umgebung heimsuchen könnte (1. Pet. 4,12).
Den Gott zu kennen, der sieht und hört, und ihn in seiner Herrlichkeit und seinem Handeln betrachtet zu haben, ist die beste Voraussetzung, sich der Zukunft ohne Angst zu stellen.
Vertrauen auf Gott
Politiker bieten sich an und trump(f)en manchmal gewaltig auf mit ihren Versprechungen. Die Geschichte zeigt, dass das meiste Schall und Rauch ist und nur wenig am Lauf der Geschichte verändert.
Der Lauf der Geschichte wird von mächtigen und reichen Hintermännern bestimmt. Sie sind sich nicht bewusst, dass sich jedes Knie vor dem Herrn des Himmels beugen wird, und sie sind sich nur zum Teil bewusst, dass sie von üblen unsichtbaren Kräften gesteuert werden. Aber auch diese müssen sich den Grenzen fügen, die der Ewige ihnen setzt. Sie sind besiegt.
Wenn Gott sich offenbart und seine Pläne bekannt macht, kann sich niemand seinem Handeln widersetzen.
AZ
2.Mose 3,2 Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. ….. 6 Und er sprach weiter: "Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. ……7 Ich habe das Elend meines Volkes (in Ägypten) gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört; ich habe ihre Leiden erkannt."
Begegnungen mit Gott
Der Knecht Gottes, Mose, hatte eine private Begegnung mit dem ewigen Gott. Nicht nur mit einem göttlichen Licht oder Feuer, oder einem Gott in ihm oder in der Natur, sondern mit einem Gott, der sieht, hört und spricht.
Auch drei Jünger hatten eine ähnliche Begegnung auf dem Berg, mit Zeugen. Jesus erklärte seinen staunenden Begleitern, wie Gott sich dem Elend seines Volkes annehmen würde (Matth. 17,12).
Glaubhafte Zeugnisse
Wenige haben Gott gesehen und gehört wie Mose, Petrus, Jakobus und Johannes. Doch deren Zeugnis ist glaubhaft und übereinstimmend. Wer Gott durch das Wort hört, das von ihm kommt, weiß, mit wem er es zu tun hat. Wer ihm begegnet, setzt seinen Weg nicht unverändert fort.
Offenbarung und Vorbereitung
Die Ausbildung in Ägypten und die Lebens- und Berufserfahrung in Galiläa waren nicht genug. Auch nicht die religiösen Instruktionen durch Eltern, so wertvoll sie sein mögen. Gott möchte sich uns persönlich offenbaren.
Elend und Leiden
Das Elend ist groß, und viele klagen und schreien, weil sie leiden, oft ohne eigene Schuld und um der Gerechtigkeit willen. Mächtige Bedränger scheinen freie Hand zu haben.
Die Hitze des Feuers ist offensichtlich, aber Gott hat es gesehen, die Klagen gehört und die Leiden erkannt. Das Feuer in seiner Hand verzehrt das Holz, das Heu und die Stoppeln (1. Kor. 3,12), aber es zerstört nicht, was ihm gehört.
Das Feuer, das nicht zerstört, kann ein besonderes Zeichen seiner Gegenwart sein.
Bedrängnis und Glaube
Viele Menschen erleben mehr als ich die Hitze und das Elend, mit dem sich Gottes Wort beschäftigt. In diesem Land des Wohlstands und des Friedens kann ich mir weniger unter Verfolgung und Elend vorstellen als die Zeugen in der Bibel.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich die Umstände rasch ändern können. Es geht darum, vorbereitet zu sein und uns nicht durch Feuer befremden zu lassen, das uns und unsere Umgebung heimsuchen könnte (1. Pet. 4,12).
Den Gott zu kennen, der sieht und hört, und ihn in seiner Herrlichkeit und seinem Handeln betrachtet zu haben, ist die beste Voraussetzung, sich der Zukunft ohne Angst zu stellen.
Vertrauen auf Gott
Politiker bieten sich an und trump(f)en manchmal gewaltig auf mit ihren Versprechungen. Die Geschichte zeigt, dass das meiste Schall und Rauch ist und nur wenig am Lauf der Geschichte verändert.
Der Lauf der Geschichte wird von mächtigen und reichen Hintermännern bestimmt. Sie sind sich nicht bewusst, dass sich jedes Knie vor dem Herrn des Himmels beugen wird, und sie sind sich nur zum Teil bewusst, dass sie von üblen unsichtbaren Kräften gesteuert werden. Aber auch diese müssen sich den Grenzen fügen, die der Ewige ihnen setzt. Sie sind besiegt.
Wenn Gott sich offenbart und seine Pläne bekannt macht, kann sich niemand seinem Handeln widersetzen.
AZ
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02.03.25
Zeiteinteilung und Burnout-Prävention
Besonders bei anspruchsvollen Aufgaben geht es darum, unsere Zeit richtig einzuteilen. Dies ist die beste Vorbeugung gegen ein «Burnout». Die Herausforderung besteht darin, sich voll einzusetzen und zugleich zu lernen, wann wir „Nein“ sagen müssen. Nein zu Dingen, bei denen es um unsere Pläne, unseren Einfluss und unsere Ehre geht. Gott helfe uns dabei!
Luk 10:38-39 Als sie aber weiterreisten, kam er in ein Dorf; eine Frau aber namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus. Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß, die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Der Herr war auf dem Weg nach Jerusalem und hatte schon zwei Mal deutlich gemacht, was dort geschehen würde. (Luk.9,22.44.51). Martha war Gastgeberin und Organisatorin, aber es war Maria, die die Bedeutung der diesmaligen Durchreise erkannt hatte und die richtigen Prioritäten setzte.
Luk 10:40-42 Martha aber machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung. Und sie trat herzu und sprach: Herr, kümmerst du dich nicht darum, daß mich meine Schwester allein dienen läßt? Sage ihr doch, daß sie mir helfe! Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!
Die Bedeutung der richtigen Prioritäten
Maria saß nahe bei Jesus und hörte sein Wort, während Martha mit den Vorbereitungen für den königlichen Gast beschäftigt war. Unser Dienst ist wichtig. Unser Herr schätzt jedoch unsere Zuneigung und unsere Aufmerksamkeit höher ein als unseren Dienst. Denn unser Dienst kann mit Stolz und Selbstgefälligkeit behaftet sein. Die Beschäftigung mit Ihm selbst, mit seinen Zielen und Plänen, in Stille mit seinem Wort; das ist, was wir brauchen. Nur so wird in unserem Dienst wirklich er ins Zentrum gerückt. Das ist der gute Teil, der nicht weggenommen werden kann.
Ein Zitat: „Der Meister weiß zwar alles zu schätzen, was wir für ihn tun, aber er weiß auch, dass wir zuerst zu seinen Füßen sitzen und seinen Willen lernen müssen. Dann werden wir bei unseren Aufgaben ruhig und friedlich und freundlich sein, und schließlich kann unser Dienst die Vollkommenheit des Dienstes der Maria erreichen, wenn sie in einer späteren Szene die Füße Jesu mit der Salbe übergoss, deren Duft gleichsam noch heute die Welt erfüllt.“ (C.R. Erdmann)
Vielleicht schätzen wir uns glücklich, den Durchblick zu haben bei Corona, bei der Klimareligion, beim politischen Irrsinn unserer Tage. Wir haben erkannt, wo wir uns informieren müssen und wo Widerstand angesagt ist. Vergessen wir dabei aber nicht, was das Wichtigste ist, der „gute Teil“ unserer Lebensaufgabe! Wer diesem Teil den richtigen Stellenwert gibt, ist nicht faul und untätig. Die Aufgaben, die Martha erfüllt, müssen auch erledigt werden. Aber wenn wir erkennen, was die Hauptsache ist, bleiben wir friedlich und besonnen, bereit, dem Unrecht zu widerstehen, aber persönlich auch Unrecht zu ertragen. AZ
Zeiteinteilung und Burnout-Prävention
Besonders bei anspruchsvollen Aufgaben geht es darum, unsere Zeit richtig einzuteilen. Dies ist die beste Vorbeugung gegen ein «Burnout». Die Herausforderung besteht darin, sich voll einzusetzen und zugleich zu lernen, wann wir „Nein“ sagen müssen. Nein zu Dingen, bei denen es um unsere Pläne, unseren Einfluss und unsere Ehre geht. Gott helfe uns dabei!
Luk 10:38-39 Als sie aber weiterreisten, kam er in ein Dorf; eine Frau aber namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus. Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß, die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Der Herr war auf dem Weg nach Jerusalem und hatte schon zwei Mal deutlich gemacht, was dort geschehen würde. (Luk.9,22.44.51). Martha war Gastgeberin und Organisatorin, aber es war Maria, die die Bedeutung der diesmaligen Durchreise erkannt hatte und die richtigen Prioritäten setzte.
Luk 10:40-42 Martha aber machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung. Und sie trat herzu und sprach: Herr, kümmerst du dich nicht darum, daß mich meine Schwester allein dienen läßt? Sage ihr doch, daß sie mir helfe! Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!
Die Bedeutung der richtigen Prioritäten
Maria saß nahe bei Jesus und hörte sein Wort, während Martha mit den Vorbereitungen für den königlichen Gast beschäftigt war. Unser Dienst ist wichtig. Unser Herr schätzt jedoch unsere Zuneigung und unsere Aufmerksamkeit höher ein als unseren Dienst. Denn unser Dienst kann mit Stolz und Selbstgefälligkeit behaftet sein. Die Beschäftigung mit Ihm selbst, mit seinen Zielen und Plänen, in Stille mit seinem Wort; das ist, was wir brauchen. Nur so wird in unserem Dienst wirklich er ins Zentrum gerückt. Das ist der gute Teil, der nicht weggenommen werden kann.
Ein Zitat: „Der Meister weiß zwar alles zu schätzen, was wir für ihn tun, aber er weiß auch, dass wir zuerst zu seinen Füßen sitzen und seinen Willen lernen müssen. Dann werden wir bei unseren Aufgaben ruhig und friedlich und freundlich sein, und schließlich kann unser Dienst die Vollkommenheit des Dienstes der Maria erreichen, wenn sie in einer späteren Szene die Füße Jesu mit der Salbe übergoss, deren Duft gleichsam noch heute die Welt erfüllt.“ (C.R. Erdmann)
Vielleicht schätzen wir uns glücklich, den Durchblick zu haben bei Corona, bei der Klimareligion, beim politischen Irrsinn unserer Tage. Wir haben erkannt, wo wir uns informieren müssen und wo Widerstand angesagt ist. Vergessen wir dabei aber nicht, was das Wichtigste ist, der „gute Teil“ unserer Lebensaufgabe! Wer diesem Teil den richtigen Stellenwert gibt, ist nicht faul und untätig. Die Aufgaben, die Martha erfüllt, müssen auch erledigt werden. Aber wenn wir erkennen, was die Hauptsache ist, bleiben wir friedlich und besonnen, bereit, dem Unrecht zu widerstehen, aber persönlich auch Unrecht zu ertragen. AZ
👍19
06.04.25
Heb 13,12-15 Darum hat auch Jesus, damit er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Durch ihn nun laßt uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
Vers 12: Jesus wurde außerhalb der Stadtmauern Jerusalems gekreuzigt, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen (d.h.in den Stand zu setzen, Gott nahe zu kommen). Er litt außerhalb des Lagers des religiösen Judentums, symbolisch für die Trennung vom alten System.
Vers 13-14: Für die damaligen Leser bedeutete dies, einen klaren Bruch mit ihrem soziokulturellen Umfeld zu vollziehen. Sie sollten sich von den Tempelopfern abwenden und sich das vollendete Werk Christi als endgültiges und vollkommenes Opfer zu eigen machen.
Für uns heute symbolisiert das Lager wieder religiöse Systeme, die Erlösung durch Werke, Rituale oder das Befolgen von Vorschriften propagieren. Dazu gehören etwa Glaubenssysteme mit von Menschen eingesetzten Priesterschaften oder religiösen Führern, die Christus verdrängen. Dies umfasst beispielsweise entartete Formen des Christentums (Kirche ohne Christus), oder Religionen, die einen anderen Jesus verkündigen. Wir sind gerufen zu Jesus hinausgehen, auch wenn dies Ablehnung und Schmach mit sich bringt, wie er sie auch ertragen hat. Das hat heute wohl für mehr als die Hälfte der Christen auf der Welt dramatische Konsequenzen (siehe Mat.10,16 ff). Auch bei uns ist Jesus nicht „in“, nicht willkommen im Lager der politisch Korrekten oder derjenigen, die gesellschaftlich akzeptierte, aber verlogene Tugenden pflegen. Wahrer Glaube besteht in der Nähe zu ihm und im Ernst nehmen seiner Worte.
Warnung vor falschen Vorstellungen: Ein häufiger Irrtum ist der Glaube, dass Gott uns hier und jetzt zu Erfolg und Ehre führen will. Oder dass Gott durch Glaubenskämpfer die Welt erobern will. Solche Vorstellungen widersprechen dem Kern des wahren, biblischen Glaubens.
V.15 Unser priesterlicher Dienst im Neuen Testament: Im Neuen Testament sind alle Gläubigen Priester (1. Petrus 2,5.9). Sie bauen ein geistliches Haus, in dem Gott angebetet wird, und tragen die Botschaft von Gottes Handeln in die Welt.
Es gibt mindestens drei Opfer, die ein gläubiger Priester darbringt:
1. Das Opfer der eigenen Person: Römer 12,1 spricht von der Hingabe unseres Lebens an Gott.
2. Das Lobopfer: Hebräer 13,15 beschreibt es als Frucht der Lippen, die Gottes Namen bekennen. Gott nimmt nur Anbetung von erlösten Lippen an.
3. Das Opfer materieller Gaben: Hebräer 13,16 fordert uns auf, Gutes zu tun und mit Bedürftigen zu teilen. Solche Opfer gefallen Gott, denn sie reflektieren ein dankbares und großzügiges Leben – das Gegenteil eines selbstzentrierten Daseins.
Alle Opfer werden Gott durch Jesus, unseren Herrn, dargebracht. Unser Lob, unsere Gebete und unser Dienen werden durch ihn vermittelt. Jesus, unser Hohepriester, beseitigt alle Unvollkommenheiten unserer Opfer und fügt seine eigene Tugend hinzu. A.Z
Heb 13,12-15 Darum hat auch Jesus, damit er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Durch ihn nun laßt uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
Vers 12: Jesus wurde außerhalb der Stadtmauern Jerusalems gekreuzigt, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen (d.h.in den Stand zu setzen, Gott nahe zu kommen). Er litt außerhalb des Lagers des religiösen Judentums, symbolisch für die Trennung vom alten System.
Vers 13-14: Für die damaligen Leser bedeutete dies, einen klaren Bruch mit ihrem soziokulturellen Umfeld zu vollziehen. Sie sollten sich von den Tempelopfern abwenden und sich das vollendete Werk Christi als endgültiges und vollkommenes Opfer zu eigen machen.
Für uns heute symbolisiert das Lager wieder religiöse Systeme, die Erlösung durch Werke, Rituale oder das Befolgen von Vorschriften propagieren. Dazu gehören etwa Glaubenssysteme mit von Menschen eingesetzten Priesterschaften oder religiösen Führern, die Christus verdrängen. Dies umfasst beispielsweise entartete Formen des Christentums (Kirche ohne Christus), oder Religionen, die einen anderen Jesus verkündigen. Wir sind gerufen zu Jesus hinausgehen, auch wenn dies Ablehnung und Schmach mit sich bringt, wie er sie auch ertragen hat. Das hat heute wohl für mehr als die Hälfte der Christen auf der Welt dramatische Konsequenzen (siehe Mat.10,16 ff). Auch bei uns ist Jesus nicht „in“, nicht willkommen im Lager der politisch Korrekten oder derjenigen, die gesellschaftlich akzeptierte, aber verlogene Tugenden pflegen. Wahrer Glaube besteht in der Nähe zu ihm und im Ernst nehmen seiner Worte.
Warnung vor falschen Vorstellungen: Ein häufiger Irrtum ist der Glaube, dass Gott uns hier und jetzt zu Erfolg und Ehre führen will. Oder dass Gott durch Glaubenskämpfer die Welt erobern will. Solche Vorstellungen widersprechen dem Kern des wahren, biblischen Glaubens.
V.15 Unser priesterlicher Dienst im Neuen Testament: Im Neuen Testament sind alle Gläubigen Priester (1. Petrus 2,5.9). Sie bauen ein geistliches Haus, in dem Gott angebetet wird, und tragen die Botschaft von Gottes Handeln in die Welt.
Es gibt mindestens drei Opfer, die ein gläubiger Priester darbringt:
1. Das Opfer der eigenen Person: Römer 12,1 spricht von der Hingabe unseres Lebens an Gott.
2. Das Lobopfer: Hebräer 13,15 beschreibt es als Frucht der Lippen, die Gottes Namen bekennen. Gott nimmt nur Anbetung von erlösten Lippen an.
3. Das Opfer materieller Gaben: Hebräer 13,16 fordert uns auf, Gutes zu tun und mit Bedürftigen zu teilen. Solche Opfer gefallen Gott, denn sie reflektieren ein dankbares und großzügiges Leben – das Gegenteil eines selbstzentrierten Daseins.
Alle Opfer werden Gott durch Jesus, unseren Herrn, dargebracht. Unser Lob, unsere Gebete und unser Dienen werden durch ihn vermittelt. Jesus, unser Hohepriester, beseitigt alle Unvollkommenheiten unserer Opfer und fügt seine eigene Tugend hinzu. A.Z
04.05.25
Gedanken zu Johannes 10. Der gute Hirte vs. der Mietling
Joh 10:11-13 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich nicht um die Schafe kümmert.
Es gibt keinen Zweifel, wer der gute Hirte ist. Es gibt nur einen. Es ist der Herr, der hier durch sein Wort redet. Jesus Christus, der sein Leben für die Schafe hingegeben hat. Im Rückblick und historisch belegt. Er ist auferstanden und will auch heute für die Schafe sorgen.
Es gibt keinen Zweifel, wer die Schafe sind…..nicht sehr erhebend für uns! Wenig umsichtig und intelligent. Nicht frei und autonom, nicht fähig, sich recht zu orientieren. Verirrt und verängstigt, wenn fern vom Hirten. Darum anfällig, sich gut bezahlte “Mietlinge” zu suchen. Mietlinge, die sich Hirten, oder sogar Oberhirten nennen lassen, aber sich nicht bewusst sind, wessen Herde sie weiden und indem sie sich selbst ins Zentrum stellen, die Schafe vom wahren Hirten fernhalten. Mietlinge, die es lieben, die Schafe von sich abhängig zu machen, indem sie sie vor den Wölfen in Angst versetzen. Mietlinge, die angeben, dass sie alles im Griff haben und doch nur das Ziel haben, die Schafe auszubeuten. Mietlinge, die leere Versprechungen machen: Wir sorgen für euch und eure Gesundheit! Wir wissen, dass es für euch das Beste, euch an die serbelnde EU anzubinden! Wir können euch vor dem terminalen Klimanotstand bewahren. Wir werden euch vor dem Wolf (aus dem Osten) beschützen!
Wenn es darum geht im Nachgang für das entstandene Schlamassel Verantwortung zu übernehmen, suchen sie das Weite und tauchen unter, nicht ohne sich vorher eine gute Abfindung für die Zukunft gesichert zu haben. Sie fliehen und haben keine Empathie für die Schafe.
Joh 10:14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen
Als Schaf bin ich vielen Situationen in meinem Leben nicht gewachsen. Aber der Hirte weiss darum und kennt mich, meine Kraft, meine Resilienz; er weiss was er mir zumuten kann.
Und Gott sei Dank; er kennt mich nicht nur, sondern hat sich mir zu erkennen gegeben. Ich kenne ihn so gut, dass ich keine Angst mehr habe; weder vor Mietlingen noch vor Wölfen, weil ich dem guten Hirten immer vertrauen werde. A.Z
Wohl mir, dass ich Jesum habe, o wie feste halt ich ihn,
dass er mir mein Herze labe, auch wenn ich krank und traurig bin.
Jesum hab ich, der mich liebet und sich mir zu eigen gibet;
ach drum lass ich Jesum nicht, wenn mir gleich mein Herze bricht. Martin Jan, 1663
Gedanken zu Johannes 10. Der gute Hirte vs. der Mietling
Joh 10:11-13 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich nicht um die Schafe kümmert.
Es gibt keinen Zweifel, wer der gute Hirte ist. Es gibt nur einen. Es ist der Herr, der hier durch sein Wort redet. Jesus Christus, der sein Leben für die Schafe hingegeben hat. Im Rückblick und historisch belegt. Er ist auferstanden und will auch heute für die Schafe sorgen.
Es gibt keinen Zweifel, wer die Schafe sind…..nicht sehr erhebend für uns! Wenig umsichtig und intelligent. Nicht frei und autonom, nicht fähig, sich recht zu orientieren. Verirrt und verängstigt, wenn fern vom Hirten. Darum anfällig, sich gut bezahlte “Mietlinge” zu suchen. Mietlinge, die sich Hirten, oder sogar Oberhirten nennen lassen, aber sich nicht bewusst sind, wessen Herde sie weiden und indem sie sich selbst ins Zentrum stellen, die Schafe vom wahren Hirten fernhalten. Mietlinge, die es lieben, die Schafe von sich abhängig zu machen, indem sie sie vor den Wölfen in Angst versetzen. Mietlinge, die angeben, dass sie alles im Griff haben und doch nur das Ziel haben, die Schafe auszubeuten. Mietlinge, die leere Versprechungen machen: Wir sorgen für euch und eure Gesundheit! Wir wissen, dass es für euch das Beste, euch an die serbelnde EU anzubinden! Wir können euch vor dem terminalen Klimanotstand bewahren. Wir werden euch vor dem Wolf (aus dem Osten) beschützen!
Wenn es darum geht im Nachgang für das entstandene Schlamassel Verantwortung zu übernehmen, suchen sie das Weite und tauchen unter, nicht ohne sich vorher eine gute Abfindung für die Zukunft gesichert zu haben. Sie fliehen und haben keine Empathie für die Schafe.
Joh 10:14 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen
Als Schaf bin ich vielen Situationen in meinem Leben nicht gewachsen. Aber der Hirte weiss darum und kennt mich, meine Kraft, meine Resilienz; er weiss was er mir zumuten kann.
Und Gott sei Dank; er kennt mich nicht nur, sondern hat sich mir zu erkennen gegeben. Ich kenne ihn so gut, dass ich keine Angst mehr habe; weder vor Mietlingen noch vor Wölfen, weil ich dem guten Hirten immer vertrauen werde. A.Z
Wohl mir, dass ich Jesum habe, o wie feste halt ich ihn,
dass er mir mein Herze labe, auch wenn ich krank und traurig bin.
Jesum hab ich, der mich liebet und sich mir zu eigen gibet;
ach drum lass ich Jesum nicht, wenn mir gleich mein Herze bricht. Martin Jan, 1663
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01.06.25
Die innere Kraft des Glaubens
Nachdem unser Herr sich von der Erde verabschiedet hatte, wurden seine Jünger durch den Geist Gottes gelehrt. Einige Jahre später fasst der Apostel ein Anliegen an den Vater im Himmel so zusammen:
Eph 3:16-17 ……Lass es nach dem Reichtum deiner Herrlichkeit Wirklichkeit werden im Leben deiner Kinder, dass sie an Kraft am inwendigen Menschen zunehmen und sichtbar wird, dass der auferstandene Christus durch seinen Geist in ihrem Herzen wohnt, indem sie in der Liebe gewurzelt und gegründet sind.
Die geistige Kraft des Glaubens
Habe ich Interesse an dieser Kraft – ja sogar ein Sehnen danach, dass sie wirksam wird? Es ist eine geistige Kraft, die sich nicht in spektakulären Wundern äußert, sondern in reifen, stabilen Christen, die sich der Realität stellen und von Liebe geprägt sind. Doch warum scheint sie sich selten zu manifestieren?
Die Quelle dieser Kraft ist der Heilige Geist. Er kann sie in uns vermehren, wenn wir:
• uns vom Wort Gottes ernähren,
• die reine Luft des Gebets atmen,
• uns im täglichen Dienst für den Herrn üben.
Wenn dies geschieht, wird die Kraft Auswirkungen auf das Haus, die Familie und das gesamte Umfeld eines Menschen haben.
Diese Kraft kann weder im Fitnessstudio aufgebaut werden noch durch umfassende Informationen aus den Medien. Sie wirkt sich zuerst am inneren Menschen aus – dem geistlichen Teil unserer neuen Natur.
• Der innere Mensch freut sich am Gesetz Gottes (Römer 7:22).
• Der innere Mensch wird Tag für Tag erneuert, auch wenn der äußere Körper zerfällt (2. Korinther 4:16).
Obwohl von Gott gegeben, braucht unser innerer Mensch Kraft, Wachstum und Entwicklung.
Christus im Herzen eines Gläubigen
Der auferstandene Christus nimmt bei der Neugeburt eines Gläubigen Wohnung in dessen Herzen (Johannes 14:23; Offenbarung 3:20). Doch das Gebet des Apostels geht über bloße Gegenwart hinaus: Christus soll sich im Herzen eines Gläubigen zu Hause fühlen.
Dies geschieht, wenn:
• er Zugang zu allen Bereichen unseres Herzens erhält,
• er nicht durch sündige Worte, Gedanken und Taten betrübt wird.
Die Gemeinschaft mit Christus
Genuss der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn – was bedeutet das? Bedeutet das mir etwas? Nur durch Glauben komme ich in den Genuss seiner Gegenwart in mir.
In der ständigen Abhängigkeit von ihm lerne ich nach seinem Willen zu fragen und werde mir dabei bewusst, dass er bei mir „zu Hause“ ist.
Das Ergebnis des ungehinderten Zugangs Christi ist, dass der Christ in der Liebe verwurzelt und gegründet wird. Die Wurzel einer Pflanze gibt ihr Nahrung und Halt. Der Grundstein eines Gebäudes ist das Fundament, auf dem es ruht. Die Liebe ist der Boden, in dem unser Leben wurzeln muss, und sie ist der Fels, auf dem unser Glaube ruhen muss. In der Liebe verwurzelt und gegründet zu sein, bedeutet, in der Liebe als Lebensweise verankert zu sein.
Nur so kann schon jetzt Wirklichkeit werden in einem Menschenleben, was sich bei seiner Offenbarung allgegenwärtig durchsetzen wird: Eph 3:20 Dem aber, der weit mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.
A.Z.
Die innere Kraft des Glaubens
Nachdem unser Herr sich von der Erde verabschiedet hatte, wurden seine Jünger durch den Geist Gottes gelehrt. Einige Jahre später fasst der Apostel ein Anliegen an den Vater im Himmel so zusammen:
Eph 3:16-17 ……Lass es nach dem Reichtum deiner Herrlichkeit Wirklichkeit werden im Leben deiner Kinder, dass sie an Kraft am inwendigen Menschen zunehmen und sichtbar wird, dass der auferstandene Christus durch seinen Geist in ihrem Herzen wohnt, indem sie in der Liebe gewurzelt und gegründet sind.
Die geistige Kraft des Glaubens
Habe ich Interesse an dieser Kraft – ja sogar ein Sehnen danach, dass sie wirksam wird? Es ist eine geistige Kraft, die sich nicht in spektakulären Wundern äußert, sondern in reifen, stabilen Christen, die sich der Realität stellen und von Liebe geprägt sind. Doch warum scheint sie sich selten zu manifestieren?
Die Quelle dieser Kraft ist der Heilige Geist. Er kann sie in uns vermehren, wenn wir:
• uns vom Wort Gottes ernähren,
• die reine Luft des Gebets atmen,
• uns im täglichen Dienst für den Herrn üben.
Wenn dies geschieht, wird die Kraft Auswirkungen auf das Haus, die Familie und das gesamte Umfeld eines Menschen haben.
Diese Kraft kann weder im Fitnessstudio aufgebaut werden noch durch umfassende Informationen aus den Medien. Sie wirkt sich zuerst am inneren Menschen aus – dem geistlichen Teil unserer neuen Natur.
• Der innere Mensch freut sich am Gesetz Gottes (Römer 7:22).
• Der innere Mensch wird Tag für Tag erneuert, auch wenn der äußere Körper zerfällt (2. Korinther 4:16).
Obwohl von Gott gegeben, braucht unser innerer Mensch Kraft, Wachstum und Entwicklung.
Christus im Herzen eines Gläubigen
Der auferstandene Christus nimmt bei der Neugeburt eines Gläubigen Wohnung in dessen Herzen (Johannes 14:23; Offenbarung 3:20). Doch das Gebet des Apostels geht über bloße Gegenwart hinaus: Christus soll sich im Herzen eines Gläubigen zu Hause fühlen.
Dies geschieht, wenn:
• er Zugang zu allen Bereichen unseres Herzens erhält,
• er nicht durch sündige Worte, Gedanken und Taten betrübt wird.
Die Gemeinschaft mit Christus
Genuss der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn – was bedeutet das? Bedeutet das mir etwas? Nur durch Glauben komme ich in den Genuss seiner Gegenwart in mir.
In der ständigen Abhängigkeit von ihm lerne ich nach seinem Willen zu fragen und werde mir dabei bewusst, dass er bei mir „zu Hause“ ist.
Das Ergebnis des ungehinderten Zugangs Christi ist, dass der Christ in der Liebe verwurzelt und gegründet wird. Die Wurzel einer Pflanze gibt ihr Nahrung und Halt. Der Grundstein eines Gebäudes ist das Fundament, auf dem es ruht. Die Liebe ist der Boden, in dem unser Leben wurzeln muss, und sie ist der Fels, auf dem unser Glaube ruhen muss. In der Liebe verwurzelt und gegründet zu sein, bedeutet, in der Liebe als Lebensweise verankert zu sein.
Nur so kann schon jetzt Wirklichkeit werden in einem Menschenleben, was sich bei seiner Offenbarung allgegenwärtig durchsetzen wird: Eph 3:20 Dem aber, der weit mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.
A.Z.
06.07.25
Das Evangelium der Gnade in seiner Klarheit
1. Ein glaubwürdiges Wort – für alle Menschen
„Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten – von denen ich der Erste bin.“ (1Tim 1,15)
Glaubwürdig, weil es Gottes Wort ist: frei von Irrtum und Lüge.
Es ist aller Annahme wert: Menschen könnten es sich leisten, dieser Aussage vorbehaltlos zu glauben. Es ist unvernünftig und unklug, sie nicht zu glauben. Sie wäre es wert, von allen angenommen zu werden, weil sie für alle gilt, weil sie erzählt, was Gott für alle getan hat, und weil sie das Angebot der Rettung auf alle ausdehnt.
2. Die Menschwerdung Christi – nicht Anfang, sondern Sendung
„Er kam in die Welt“ – Bethlehem war nicht der Beginn seiner Existenz. (Ganz) „Im Anfang war (schon) das Wort… und das Wort wurde Fleisch.“Joh.1,1.2.14
Sein Auftrag war klar: Christus kam nicht, um Gutmenschen zu belohnen, sondern um Verlorene zu retten. Seine Rettung gilt nicht denen, die das Gesetz erfüllen wollen, sondern jenen, die erkennen, dass sie es nicht können.
3. Das Evangelium vs. menschliche Selbstrettung
Gesetzeslehrer, Gurus, menschliche Hoffnungsträger zeigen andere Wege auf (“wir schaffen das”). Aber sie haben keine Einsicht in die wahren Verhältnisse (1.Tim.1,7). Sie mögen das Selbstbewusstsein aufblasen und dem Menschen genau das sagen, was er hören will, nämlich dass er irgendwie zu seiner eigenen Errettung oder zur Weltverbesserung beitragen kann. Zum Beispiel durch Impfungen, Massnahmen für das Klima, politische Manöver und militärische Aufrüstung.
Das Evangelium sagt: „Du bist verloren – und Christus hat alles getan, um dich zu retten.“ Der Mensch trägt nichts zur Rettung bei außer seiner Schuld.
Der ganze Ruhm gebührt Christus allein (vgl. Epheser 2,8–9).
4. Der Apostel Paulus als lebendiger Beweis
„…der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter war… aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren“ (1Tim 1,13)
Paulus war selbst Beispiel für Gottes Barmherzigkeit. Gerade der „größte Sünder“ wird zum leuchtenden Beweis für Gottes rettende Gnade (1Tim 1,16).
5. Lobpreis ist die angemessene Reaktion
„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (1Tim 1,17)
Ewigkeit, Unvergänglichkeit, Unsichtbarkeit und Weisheit sind nicht nur Eigenschaften unseres Königs, sondern Gründe zur Anbetung.
A.Z.
Das Evangelium der Gnade in seiner Klarheit
1. Ein glaubwürdiges Wort – für alle Menschen
„Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten – von denen ich der Erste bin.“ (1Tim 1,15)
Glaubwürdig, weil es Gottes Wort ist: frei von Irrtum und Lüge.
Es ist aller Annahme wert: Menschen könnten es sich leisten, dieser Aussage vorbehaltlos zu glauben. Es ist unvernünftig und unklug, sie nicht zu glauben. Sie wäre es wert, von allen angenommen zu werden, weil sie für alle gilt, weil sie erzählt, was Gott für alle getan hat, und weil sie das Angebot der Rettung auf alle ausdehnt.
2. Die Menschwerdung Christi – nicht Anfang, sondern Sendung
„Er kam in die Welt“ – Bethlehem war nicht der Beginn seiner Existenz. (Ganz) „Im Anfang war (schon) das Wort… und das Wort wurde Fleisch.“Joh.1,1.2.14
Sein Auftrag war klar: Christus kam nicht, um Gutmenschen zu belohnen, sondern um Verlorene zu retten. Seine Rettung gilt nicht denen, die das Gesetz erfüllen wollen, sondern jenen, die erkennen, dass sie es nicht können.
3. Das Evangelium vs. menschliche Selbstrettung
Gesetzeslehrer, Gurus, menschliche Hoffnungsträger zeigen andere Wege auf (“wir schaffen das”). Aber sie haben keine Einsicht in die wahren Verhältnisse (1.Tim.1,7). Sie mögen das Selbstbewusstsein aufblasen und dem Menschen genau das sagen, was er hören will, nämlich dass er irgendwie zu seiner eigenen Errettung oder zur Weltverbesserung beitragen kann. Zum Beispiel durch Impfungen, Massnahmen für das Klima, politische Manöver und militärische Aufrüstung.
Das Evangelium sagt: „Du bist verloren – und Christus hat alles getan, um dich zu retten.“ Der Mensch trägt nichts zur Rettung bei außer seiner Schuld.
Der ganze Ruhm gebührt Christus allein (vgl. Epheser 2,8–9).
4. Der Apostel Paulus als lebendiger Beweis
„…der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter war… aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren“ (1Tim 1,13)
Paulus war selbst Beispiel für Gottes Barmherzigkeit. Gerade der „größte Sünder“ wird zum leuchtenden Beweis für Gottes rettende Gnade (1Tim 1,16).
5. Lobpreis ist die angemessene Reaktion
„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (1Tim 1,17)
Ewigkeit, Unvergänglichkeit, Unsichtbarkeit und Weisheit sind nicht nur Eigenschaften unseres Königs, sondern Gründe zur Anbetung.
A.Z.
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3.08.25
Joh 6:28-29 Da sprachen sie (ungläubige jüdische Mitbürger) zu ihm: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat……
Auch heute gibt es nicht wenige, die fragen, was sie wohl tun müssen um Werke mit göttlichen Qualitäten hervorzubringen. Der Mensch liebt das Gefühl, dass er etwas tun kann, um sich die Erlösung zu verdienen. Jesus macht klar: Das Werk Gottes beginnt mit dem Glauben an den vom Himmel Gesandten.
In einer Welt, die das Transzendente ausblendet, wird Erlösung oft in irdischen Rettungsaktionen gesucht – etwa durch Klimakorrektur oder Bevölkerungsreduktion. Doch wer das Werk Gottes in Jesus Christus durch Unglauben verachtet, der wird sich immer in sinnlosen Aktivitäten verausgaben und dabei auch autoritäre Energien freisetzen gegen alle, die sich der angeblichen Rettungsaktion widersetzen.
Auch heute gibt es reiche und einflussreiche Persönlichkeiten; darunter auch wieder nicht wenige Juden, die behaupten für Gott zu wirken, aber den Sohn Gottes ablehnen. Jesus würde ihnen sagen: Glaubt zuerst an den, der von Gott gesandt wurde! Gute Werke folgen der Errettung, sie gehen ihr nicht voraus! Das erste Werk, das ein Sünder schon einmal tun kann, ist das Bekenntnis seiner Sünde und die Annahme von Christus als Herrn und Retter von Gott gesandt.
Joh 6:35-36 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Ich habe es euch jedoch gesagt, daß ihr mich gesehen habt, und doch nicht glaubet.
Die Wahrheit ist einfach und klar. Jesus ist das Brot des Lebens. Diejenigen, die fortdauernd zu ihm kommen, finden in ihm genug, um ihren geistlichen Hunger zu stillen. Diejenigen, die an ihn glauben, finden ihren Durst für immer gelöscht. Es war für die Hörer offensichtlich: Der “Ich bin” in diesem Vers ist der “Ich bin” aus dem Alten Testament. Er sorgte schon in der Wüste für die Nahrung für sein Volk. Für einen sündigen Menschen wäre es vermessen, einen solchen Ausspruch zu tun. Kein Mensch kann seinen eigenen Hunger oder Durst stillen, geschweige denn den geistigen Appetit in seinem Umfeld! Jeder andere, der so etwas verspricht, ist ein Verführer.
In unserer Zeit erleben wir eine Explosion von Nahrungsunverträglichkeiten in grosser Vielfalt. Auch das Angebot geistlicher Nahrung vom Himmel, die wirklich sättigen kann, löst bei vielen Mitmenschen allergische Reaktionen aus. Nicht zuletzt, weil sie geschädigt wurden durch das, was ihnen als Brot des Lebens verkauft wurde.
Wohl dem Menschen, der die Weisheit findet, seine Seele am rechten Ort zu sättigen. Das ist nebenbei auch die überlegene Anlagestrategie in unsicherer Zeit! (vgl. Spr. 3,13-14)
AZ
Joh 6:28-29 Da sprachen sie (ungläubige jüdische Mitbürger) zu ihm: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat……
Auch heute gibt es nicht wenige, die fragen, was sie wohl tun müssen um Werke mit göttlichen Qualitäten hervorzubringen. Der Mensch liebt das Gefühl, dass er etwas tun kann, um sich die Erlösung zu verdienen. Jesus macht klar: Das Werk Gottes beginnt mit dem Glauben an den vom Himmel Gesandten.
In einer Welt, die das Transzendente ausblendet, wird Erlösung oft in irdischen Rettungsaktionen gesucht – etwa durch Klimakorrektur oder Bevölkerungsreduktion. Doch wer das Werk Gottes in Jesus Christus durch Unglauben verachtet, der wird sich immer in sinnlosen Aktivitäten verausgaben und dabei auch autoritäre Energien freisetzen gegen alle, die sich der angeblichen Rettungsaktion widersetzen.
Auch heute gibt es reiche und einflussreiche Persönlichkeiten; darunter auch wieder nicht wenige Juden, die behaupten für Gott zu wirken, aber den Sohn Gottes ablehnen. Jesus würde ihnen sagen: Glaubt zuerst an den, der von Gott gesandt wurde! Gute Werke folgen der Errettung, sie gehen ihr nicht voraus! Das erste Werk, das ein Sünder schon einmal tun kann, ist das Bekenntnis seiner Sünde und die Annahme von Christus als Herrn und Retter von Gott gesandt.
Joh 6:35-36 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Ich habe es euch jedoch gesagt, daß ihr mich gesehen habt, und doch nicht glaubet.
Die Wahrheit ist einfach und klar. Jesus ist das Brot des Lebens. Diejenigen, die fortdauernd zu ihm kommen, finden in ihm genug, um ihren geistlichen Hunger zu stillen. Diejenigen, die an ihn glauben, finden ihren Durst für immer gelöscht. Es war für die Hörer offensichtlich: Der “Ich bin” in diesem Vers ist der “Ich bin” aus dem Alten Testament. Er sorgte schon in der Wüste für die Nahrung für sein Volk. Für einen sündigen Menschen wäre es vermessen, einen solchen Ausspruch zu tun. Kein Mensch kann seinen eigenen Hunger oder Durst stillen, geschweige denn den geistigen Appetit in seinem Umfeld! Jeder andere, der so etwas verspricht, ist ein Verführer.
In unserer Zeit erleben wir eine Explosion von Nahrungsunverträglichkeiten in grosser Vielfalt. Auch das Angebot geistlicher Nahrung vom Himmel, die wirklich sättigen kann, löst bei vielen Mitmenschen allergische Reaktionen aus. Nicht zuletzt, weil sie geschädigt wurden durch das, was ihnen als Brot des Lebens verkauft wurde.
Wohl dem Menschen, der die Weisheit findet, seine Seele am rechten Ort zu sättigen. Das ist nebenbei auch die überlegene Anlagestrategie in unsicherer Zeit! (vgl. Spr. 3,13-14)
AZ
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07.09.25
Apg 3 Ein Wunder vor dem Tempel
Petrus und Johannes begegnen einem von Geburt an gelähmten Mann am Tempeleingang. Er erwartet Almosen – doch Petrus sagt:
V.6 …..Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazaräers – steh auf und geh!“
Der Mann wird geheilt, steht auf und geht. Ein Zeichen göttlicher Kraft, das weit über materielle Hilfe hinausgeht.
Paulus beschreibt in 1.Kor 3 das geistliche Werk im Reich Gottes als Bau:
V.10-11 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. ….. einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Gottes Wirken – sichtbar und verborgen
Nicht immer wurde gleich gebaut. Zuerst musste das Fundament durch Apostel und Propheten des neuen Testamentes gelegt werden. Auf den Grund und den Eckstein ausgerichtet. Da offenbarte Gott seine Macht oft auch sichtbar und übernatürlich – besonders zum Zeugnis für sein irdisches Volk. Der Bau wächst trotz Widerstand und Verfolgung durch alle Jahrhunderte hindurch. Immer geschieht das “nach der Gnade Gottes”. Manchmal ist auf den ersten Blick nichts mehr von der überlegenen Herrlichkeit Gottes wahrnehmbar. Doch er bleibt der Planer. Er stellt das Baumaterial und die Ausrüstung bereit - für sein Reich und für jeden Einzelnen.
Ein Prinzip für Leben und Gesellschaft
Was Bestand haben soll, wenn etwas Wertvolles «auf die Beine gestellt» werden soll, muss es auf diesem Grund gebaut sein.
Reichtum und Macht täuschen: Wer glaubt, mit „Silber und Gold“ bleibende Werte schaffen zu können, bleibt lahm und hilflos.
Große Inszenierungen, leere Versprechen und mediale Täuschung verschleiern das Versagen – besonders in Politik und Gesellschaft.
Hoffnung beginnt persönlich
Ich kann den Niedergang um mich nicht aufhalten. Aber ich kann mir die Augen öffnen lassen – für mein Leben und das meiner Familie.
Wenn ich auf Christus und sein Wort baue, gibt es Hoffnung. Auch gerade, wenn ich mich lahm und hilflos fühle. Dann kann ich aufstehen und feste Schritte tun.
AZ
Apg 3 Ein Wunder vor dem Tempel
Petrus und Johannes begegnen einem von Geburt an gelähmten Mann am Tempeleingang. Er erwartet Almosen – doch Petrus sagt:
V.6 …..Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazaräers – steh auf und geh!“
Der Mann wird geheilt, steht auf und geht. Ein Zeichen göttlicher Kraft, das weit über materielle Hilfe hinausgeht.
Paulus beschreibt in 1.Kor 3 das geistliche Werk im Reich Gottes als Bau:
V.10-11 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. ….. einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Gottes Wirken – sichtbar und verborgen
Nicht immer wurde gleich gebaut. Zuerst musste das Fundament durch Apostel und Propheten des neuen Testamentes gelegt werden. Auf den Grund und den Eckstein ausgerichtet. Da offenbarte Gott seine Macht oft auch sichtbar und übernatürlich – besonders zum Zeugnis für sein irdisches Volk. Der Bau wächst trotz Widerstand und Verfolgung durch alle Jahrhunderte hindurch. Immer geschieht das “nach der Gnade Gottes”. Manchmal ist auf den ersten Blick nichts mehr von der überlegenen Herrlichkeit Gottes wahrnehmbar. Doch er bleibt der Planer. Er stellt das Baumaterial und die Ausrüstung bereit - für sein Reich und für jeden Einzelnen.
Ein Prinzip für Leben und Gesellschaft
Was Bestand haben soll, wenn etwas Wertvolles «auf die Beine gestellt» werden soll, muss es auf diesem Grund gebaut sein.
Reichtum und Macht täuschen: Wer glaubt, mit „Silber und Gold“ bleibende Werte schaffen zu können, bleibt lahm und hilflos.
Große Inszenierungen, leere Versprechen und mediale Täuschung verschleiern das Versagen – besonders in Politik und Gesellschaft.
Hoffnung beginnt persönlich
Ich kann den Niedergang um mich nicht aufhalten. Aber ich kann mir die Augen öffnen lassen – für mein Leben und das meiner Familie.
Wenn ich auf Christus und sein Wort baue, gibt es Hoffnung. Auch gerade, wenn ich mich lahm und hilflos fühle. Dann kann ich aufstehen und feste Schritte tun.
AZ
5.10.25
Viele Religionen setzen sich intensiv mit Fasten und Ernährung auseinander. Das Befolgen von Regeln kann dabei (Selbst-)Sicherheit geben und zur Identitätsbildung beitragen. Auch in der Bibel, sowohl bei Juden als auch bei Christen, ist das Fasten ein bekanntes und bedeutendes Element.
Doch Regeln allein genügen nicht. Sie können äußerlich eingehalten werden, ohne dass sich das Herz oder die innere Haltung verändert. In dem Fall bleiben sie vor dem ewigen Gott leer und bedeutungslos.
Jes 58:6-7 Ist nicht das ein Fasten, das ich mir erwähle: Fesseln des Unrechts lösen, Lasten des Joches losmachen und gewalttätig Behandelte als Freie entlassen, und daß ihr jedes Joch zerbrecht? Besteht es nicht darin, dein Brot dem Hungrigen zu brechen, und daß du verfolgte Elende ins Haus führst? Wenn du einen Nackten siehst, daß du ihn bedeckst und deinen Volksgenossen dich nicht entziehst?
Religiöse Übungen verlieren ihren Wert, wenn sie nicht von konkreten Taten der Fürsorge und der Bereitschaft zum Loslassen begleitet werden. Der Apostel Paulus geht noch weiter: Selbst edle Bemühungen sind bedeutungslos, wenn sie nicht aus einem liebenden und mitfühlenden Herzen entspringen (1. Kor 13,1ff).
Wer Gottes Liebe erfahren hat, weiß: Alles verdanken wir dem Schöpfer und Erhalter des Lebens. Daraus erwächst die Bereitschaft zu teilen und loszulassen. Wenn dankbare Liebe das Handeln eines Menschen oder eines Volkes prägt – Jesaja richtet sich an das Gewissen seines Volkes – entfaltet die Haltung der Fürsorge und das Interesses für das Gemeinwohl eine heilsame Kraft.
Ein Ausdruck davon ist der Brauch, am Erntedankfest nicht nur für den Überfluss zu danken, sondern auch Bedürftige daran teilhaben zu lassen.
Jes 58:8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasch spriessen; und deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit des Herrn wird deine Nachhut sein.
Gibt es Licht in dunkler Zeit ?
In unserem Land – und in Europa – breiten sich dunkle Schatten aus. Von schneller Heilung keine Spur; im Gegenteil. Menschen ohne Gott versuchen, dem Zerfall und Zerstörung der Umwelt und Bedrohungen von aussen mit eigenen Mitteln entgegenzuwirken – doch ohne Gerechtigkeit und ohne das Bewusstsein der Herrlichkeit des Herrn führen ihre Maßnahmen und alle Aufrüstung ins Dunkel.
Wer Gottes Wort kennt und im Gebet mit dem Schöpfer und Retter verbunden ist, darf mit Zuversicht und Lebensfreude bekennen:
„……alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank angenommen wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet“ (1Tim 4,4–5).
A.Z.
Viele Religionen setzen sich intensiv mit Fasten und Ernährung auseinander. Das Befolgen von Regeln kann dabei (Selbst-)Sicherheit geben und zur Identitätsbildung beitragen. Auch in der Bibel, sowohl bei Juden als auch bei Christen, ist das Fasten ein bekanntes und bedeutendes Element.
Doch Regeln allein genügen nicht. Sie können äußerlich eingehalten werden, ohne dass sich das Herz oder die innere Haltung verändert. In dem Fall bleiben sie vor dem ewigen Gott leer und bedeutungslos.
Jes 58:6-7 Ist nicht das ein Fasten, das ich mir erwähle: Fesseln des Unrechts lösen, Lasten des Joches losmachen und gewalttätig Behandelte als Freie entlassen, und daß ihr jedes Joch zerbrecht? Besteht es nicht darin, dein Brot dem Hungrigen zu brechen, und daß du verfolgte Elende ins Haus führst? Wenn du einen Nackten siehst, daß du ihn bedeckst und deinen Volksgenossen dich nicht entziehst?
Religiöse Übungen verlieren ihren Wert, wenn sie nicht von konkreten Taten der Fürsorge und der Bereitschaft zum Loslassen begleitet werden. Der Apostel Paulus geht noch weiter: Selbst edle Bemühungen sind bedeutungslos, wenn sie nicht aus einem liebenden und mitfühlenden Herzen entspringen (1. Kor 13,1ff).
Wer Gottes Liebe erfahren hat, weiß: Alles verdanken wir dem Schöpfer und Erhalter des Lebens. Daraus erwächst die Bereitschaft zu teilen und loszulassen. Wenn dankbare Liebe das Handeln eines Menschen oder eines Volkes prägt – Jesaja richtet sich an das Gewissen seines Volkes – entfaltet die Haltung der Fürsorge und das Interesses für das Gemeinwohl eine heilsame Kraft.
Ein Ausdruck davon ist der Brauch, am Erntedankfest nicht nur für den Überfluss zu danken, sondern auch Bedürftige daran teilhaben zu lassen.
Jes 58:8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasch spriessen; und deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit des Herrn wird deine Nachhut sein.
Gibt es Licht in dunkler Zeit ?
In unserem Land – und in Europa – breiten sich dunkle Schatten aus. Von schneller Heilung keine Spur; im Gegenteil. Menschen ohne Gott versuchen, dem Zerfall und Zerstörung der Umwelt und Bedrohungen von aussen mit eigenen Mitteln entgegenzuwirken – doch ohne Gerechtigkeit und ohne das Bewusstsein der Herrlichkeit des Herrn führen ihre Maßnahmen und alle Aufrüstung ins Dunkel.
Wer Gottes Wort kennt und im Gebet mit dem Schöpfer und Retter verbunden ist, darf mit Zuversicht und Lebensfreude bekennen:
„……alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank angenommen wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet“ (1Tim 4,4–5).
A.Z.
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Zum Gedenken an die Reformation, 31.10.25 und Sonntag, 2.11.25
Was Gott wirklich will – und wie es möglich wird, es zu erfüllen
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." Micha 6,8
Was will der Allerhöchste also im Leben seiner Geschöpfe sehen? Keine spektakulären Opfer (siehe Textzusammenhang) , sondern Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Demut. Doch der Mensch ist von Natur aus unfähig, diese göttlichen Qualitäten hervorzubringen. Schon nach dem ersten weltumspannenden Gericht äussert sich Gott unmissverständlich: …das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. (Gen8,21)
Gott erwartet das Gute - nach seinen Massstäben. Doch wir bringen nur das Böse…. Weil er uns kennt und liebt zeigt er uns nicht nur seine Forderung auf, sondern auch die Lösung: Der Mensch muss göttliches Leben empfangen und sich mit dem Einen verbinden, der Gottes Willen vollkommen erfüllt hat – Jesus Christus.
Die Reformatoren haben erkannt:
Ich kann mich nicht selbst retten oder heiligen. Ich kann meine Sünde nicht sühnen. Ich kann das Böse in mir nicht überwinden. Ich kann nicht heilig machen, was unheilig ist. Das alles ist allein Gottes Werk.
Die entscheidende Frage lautet: Vertraue ich auf das vollkommene Sühnopfer Jesu Christi? Erlösung wird mir nicht durch ein Werk oder eine Erfahrung, sondern sie ist Gottes große Tat in Christus. Darauf muss mein Glaube ruhen.
Die grosse Herausforderung ist nicht, etwas zu tun, sondern etwas zu glauben.
Wenn ich stattdessen auf geistliche Übungen, kirchliches Engagement oder persönliche Erfahrungen baue, bringe ich Opfer, die Gott nicht will – ein Leben, das sich um sich selbst dreht, die Augen auf die eigene „weiße Weste“ gerichtet. Für Gott nutzlos, für mich vergeblich. Darum will ich jede Erfahrung am Herrn selbst messen. Nur auf dem Fundament seines Sühnopfers kann ich Gott wohlgefällig leben. Dann wird seine Gerechtigkeit mir kostbar – und sein Leben wird in mir Wirklichkeit.
Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Demut werden zur Frucht eines von Gott bewohnten und verwandelten Herzens. Das ist wahre Reformation.
„Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart…… sie kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben.“ (Röm 3,21f)
AZ
Was Gott wirklich will – und wie es möglich wird, es zu erfüllen
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." Micha 6,8
Was will der Allerhöchste also im Leben seiner Geschöpfe sehen? Keine spektakulären Opfer (siehe Textzusammenhang) , sondern Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Demut. Doch der Mensch ist von Natur aus unfähig, diese göttlichen Qualitäten hervorzubringen. Schon nach dem ersten weltumspannenden Gericht äussert sich Gott unmissverständlich: …das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. (Gen8,21)
Gott erwartet das Gute - nach seinen Massstäben. Doch wir bringen nur das Böse…. Weil er uns kennt und liebt zeigt er uns nicht nur seine Forderung auf, sondern auch die Lösung: Der Mensch muss göttliches Leben empfangen und sich mit dem Einen verbinden, der Gottes Willen vollkommen erfüllt hat – Jesus Christus.
Die Reformatoren haben erkannt:
Ich kann mich nicht selbst retten oder heiligen. Ich kann meine Sünde nicht sühnen. Ich kann das Böse in mir nicht überwinden. Ich kann nicht heilig machen, was unheilig ist. Das alles ist allein Gottes Werk.
Die entscheidende Frage lautet: Vertraue ich auf das vollkommene Sühnopfer Jesu Christi? Erlösung wird mir nicht durch ein Werk oder eine Erfahrung, sondern sie ist Gottes große Tat in Christus. Darauf muss mein Glaube ruhen.
Die grosse Herausforderung ist nicht, etwas zu tun, sondern etwas zu glauben.
Wenn ich stattdessen auf geistliche Übungen, kirchliches Engagement oder persönliche Erfahrungen baue, bringe ich Opfer, die Gott nicht will – ein Leben, das sich um sich selbst dreht, die Augen auf die eigene „weiße Weste“ gerichtet. Für Gott nutzlos, für mich vergeblich. Darum will ich jede Erfahrung am Herrn selbst messen. Nur auf dem Fundament seines Sühnopfers kann ich Gott wohlgefällig leben. Dann wird seine Gerechtigkeit mir kostbar – und sein Leben wird in mir Wirklichkeit.
Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Demut werden zur Frucht eines von Gott bewohnten und verwandelten Herzens. Das ist wahre Reformation.
„Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart…… sie kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben.“ (Röm 3,21f)
AZ
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06.12.25
Epheser 1:22 -2:10 Gott, der Vater der Herrlichkeit hat alles unter seine (Jesu Christi) Füße getan und hat ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt …..Auch euch, die ihr tot wart, in euren Übertretungen und Sünden, in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt……. auch uns, die wir (also) tot waren durch die Sünden, hat er samt Christus lebendig gemacht und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus……. Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Gebilde, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.
Er ist derjenige, der alles in allem erfüllt, der das Universum durchdringt und es mit allem versorgt, was es braucht. Er und kein anderer ist als Kindlein in Bethlehem geboren. Aber Tote (für Gott nach seinem eigenen Urteil in 1.Mose 2,17) können nur zum Leben erweckt werden, wenn Gott selbst den Weg der Niedrigkeit auf sich nimmt von Bethlehem nach Golgatha und zurück in die himmlischen Regionen. Er muss sich mit den Toten verbinden und sie zum Leben führen. Am Anfang von Eph 2 sind wir geistliche Leichen im Tal des Todes. Am Ende des Kapitels sitzen wir nicht nur mit Christus im Himmel (V6), sondern bilden durch den Geist eine Wohnstätte Gottes (V22). Dazwischen liegt das mächtige Wunder, das diese bemerkenswerte Verwandlung bewirkt hat.
Tote Kinder des Unglaubens oder lebendige Kinder, mit dem Sohn Gottes verbunden; das ist die Frage! Der Unterschied ist gewaltig: Tot oder lebendig (in Christus). Kraftlos oder aufgestanden und ausgerüstet als neue Geschöpfe (V.10). In Erwartung von Gottes Zorn (V3) oder gerettet (V5). Dem verderblichen Selbst-Leben verfallen(V.3) oder mit einer lohnenden Zielsetzung ausgesandt (V10).
Tote lassen sich vom Strom der Zeit und der Propaganda treiben. Sie sind dem Diktat der menschlichen Meinungen und Moden unterworfen. Lebendige sind imstande zu denken, abzuwägen und gegen den Strom zu schwimmen. Wenn wir lebendig sind, können wir uns nichts darauf einbilden (V.8). Gottes Erbarmen hat sich unser angenommen, hat uns die Augen aufgetan. Gottes Liebe ist groß, weil wir geliebten Menschen so unwürdig und nicht liebenswürdig sind. Wir waren Feinde Gottes. Wir waren mittellos und erniedrigt. Trotz alledem hat er uns geliebt.
Als Ergebnis der Liebe Gottes zu uns und als Ergebnis des Erlösungswerks Christi sind wir: (1) zusammen mit Christus lebendig gemacht worden; (2) mit ihm auferweckt worden; (3) mit ihm in Ehre gesetzt worden.
Diese Ausdrücke beschreiben unsere geistliche Stellung als Ergebnis unserer Vereinigung mit ihm. Er handelte als unser Vertreter – nicht nur für uns, sondern mit uns. Als Er starb, starben wir auch. Als Er begraben wurde, wurden wir begraben. Als Er zum Leben erweckt, auferweckt und in den Himmel erhoben wurde, geschah dies auch mit uns. Alle Vorteile seines Opferwerks kommen uns aufgrund unserer Verbindung mit Ihm zugute. Mit Ihm zum Leben erweckt zu werden bedeutet, mit Ihm in einem neuen Leben verbunden zu sein. Dieselbe Kraft, die Ihm das Leben der Auferstehung schenkte, hat auch uns dieses Leben geschenkt.
Wir empfinden mehr als je, wie mächtig der Fürst dieser Weltzeit einwirkt auf die Menschen um uns her, die keinen Widerstand leisten (können). Besonders wirkungsvoll erweist er sich in den Mächtigen in Politik und Wirtschaft. Aber mit Ihm, dem Herrscher über alle Fürsten verbunden, sind wir nicht hilflose Opfer dieser Machenschaften, sondern freie Beobachter und unerschrockene Pilger in der Abhängigkeit von dem, dem letztlich alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden. A Z
Epheser 1:22 -2:10 Gott, der Vater der Herrlichkeit hat alles unter seine (Jesu Christi) Füße getan und hat ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt …..Auch euch, die ihr tot wart, in euren Übertretungen und Sünden, in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt……. auch uns, die wir (also) tot waren durch die Sünden, hat er samt Christus lebendig gemacht und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus……. Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Gebilde, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.
Er ist derjenige, der alles in allem erfüllt, der das Universum durchdringt und es mit allem versorgt, was es braucht. Er und kein anderer ist als Kindlein in Bethlehem geboren. Aber Tote (für Gott nach seinem eigenen Urteil in 1.Mose 2,17) können nur zum Leben erweckt werden, wenn Gott selbst den Weg der Niedrigkeit auf sich nimmt von Bethlehem nach Golgatha und zurück in die himmlischen Regionen. Er muss sich mit den Toten verbinden und sie zum Leben führen. Am Anfang von Eph 2 sind wir geistliche Leichen im Tal des Todes. Am Ende des Kapitels sitzen wir nicht nur mit Christus im Himmel (V6), sondern bilden durch den Geist eine Wohnstätte Gottes (V22). Dazwischen liegt das mächtige Wunder, das diese bemerkenswerte Verwandlung bewirkt hat.
Tote Kinder des Unglaubens oder lebendige Kinder, mit dem Sohn Gottes verbunden; das ist die Frage! Der Unterschied ist gewaltig: Tot oder lebendig (in Christus). Kraftlos oder aufgestanden und ausgerüstet als neue Geschöpfe (V.10). In Erwartung von Gottes Zorn (V3) oder gerettet (V5). Dem verderblichen Selbst-Leben verfallen(V.3) oder mit einer lohnenden Zielsetzung ausgesandt (V10).
Tote lassen sich vom Strom der Zeit und der Propaganda treiben. Sie sind dem Diktat der menschlichen Meinungen und Moden unterworfen. Lebendige sind imstande zu denken, abzuwägen und gegen den Strom zu schwimmen. Wenn wir lebendig sind, können wir uns nichts darauf einbilden (V.8). Gottes Erbarmen hat sich unser angenommen, hat uns die Augen aufgetan. Gottes Liebe ist groß, weil wir geliebten Menschen so unwürdig und nicht liebenswürdig sind. Wir waren Feinde Gottes. Wir waren mittellos und erniedrigt. Trotz alledem hat er uns geliebt.
Als Ergebnis der Liebe Gottes zu uns und als Ergebnis des Erlösungswerks Christi sind wir: (1) zusammen mit Christus lebendig gemacht worden; (2) mit ihm auferweckt worden; (3) mit ihm in Ehre gesetzt worden.
Diese Ausdrücke beschreiben unsere geistliche Stellung als Ergebnis unserer Vereinigung mit ihm. Er handelte als unser Vertreter – nicht nur für uns, sondern mit uns. Als Er starb, starben wir auch. Als Er begraben wurde, wurden wir begraben. Als Er zum Leben erweckt, auferweckt und in den Himmel erhoben wurde, geschah dies auch mit uns. Alle Vorteile seines Opferwerks kommen uns aufgrund unserer Verbindung mit Ihm zugute. Mit Ihm zum Leben erweckt zu werden bedeutet, mit Ihm in einem neuen Leben verbunden zu sein. Dieselbe Kraft, die Ihm das Leben der Auferstehung schenkte, hat auch uns dieses Leben geschenkt.
Wir empfinden mehr als je, wie mächtig der Fürst dieser Weltzeit einwirkt auf die Menschen um uns her, die keinen Widerstand leisten (können). Besonders wirkungsvoll erweist er sich in den Mächtigen in Politik und Wirtschaft. Aber mit Ihm, dem Herrscher über alle Fürsten verbunden, sind wir nicht hilflose Opfer dieser Machenschaften, sondern freie Beobachter und unerschrockene Pilger in der Abhängigkeit von dem, dem letztlich alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden. A Z
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04.01.26
Jes 61:1-2 Der Geist meines Herrn, Jahwehs, ist auf mir, weil Jahweh mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen. Er hat mich gesandt, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, (Öffnung des Kerkers den Gebundenen) ; [und den Blinden, dass sie wieder sehen ]; um auszurufen das Jahr der Annehmung Jahwehs und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden
Der Herr ist da – Immanuel, Gott mit uns
Er kommt nicht allein, sondern gesalbt vom Vater und ausgerüstet mit dem Geist Gottes – die heilige Dreieinheit handelt. Schon Zacharias erkannte dies, als die Geburt des Gottessohnes noch Zukunft war: „Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet…“ (Lu1,68f) Wenn er besucht, möchte er rettend und befreiend wirken.
So nehmen auch wir im Glauben wahr, was geschehen ist und was noch geschehen wird.
Die Realität der Not – und die Hoffnung
Zerbrochene Herzen, innere Gebundenheiten und Verletzungen sind weiterhin Realität. Menschen sind durch andere oder durch ihre eigene Wesensart gefangen. Doch wir sind unserem Schicksal nicht mehr hoffnungslos ausgeliefert. Einer ist gekommen – göttlicher Art und mit göttlichem Auftrag.
Er kann verbinden. Er kann befreien.
Die Not als Hinweis
Doch wer erkennt wohl, dass er Hilfe braucht und gefangen ist?
Missstände, Armut, körperliche Schwäche, Süchte, Depressionen und menschliche Unterdrückung machen uns aufmerksam auf die Not. Gott weiss, warum er das Übel nicht einfach wegwischt. Jede Form von Leid wirkt wie ein Warn- und Hinweisschild auf unseren verlorenen Zustand – eine Sackgasse, die im Tag des Gerichts endet, … wenn es nicht eine Abzweigung gäbe.
Der Weg der Rettung
Einer ist gekommen – im Auftrag Gottes und als Gott selbst –, um im Gericht den Tag des Zorns vorwegzunehmen für alle, die nicht zu stolz sind, sich retten zu lassen.
Für den Humanisten, der den Menschen ins Zentrum stellt, mag der Gedanke an ein Gericht schwer zu akzeptieren sein. Doch die Geschichte zeigt, wie viele Reiche und Kulturen durch Überheblichkeit der Herrschenden und moralischer Entartung der Massen zugrunde gegangen sind. Auch Europa ist auf diesem Weg.
Die erfüllte Hoffnung
Es gibt nur einen, der retten, helfen und trösten kann.
Er ist gekommen.
Die Hoffnung der Propheten hat sich erfüllt. AZ
Jes 61:1-2 Der Geist meines Herrn, Jahwehs, ist auf mir, weil Jahweh mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen. Er hat mich gesandt, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, (Öffnung des Kerkers den Gebundenen) ; [und den Blinden, dass sie wieder sehen ]; um auszurufen das Jahr der Annehmung Jahwehs und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden
Der Herr ist da – Immanuel, Gott mit uns
Er kommt nicht allein, sondern gesalbt vom Vater und ausgerüstet mit dem Geist Gottes – die heilige Dreieinheit handelt. Schon Zacharias erkannte dies, als die Geburt des Gottessohnes noch Zukunft war: „Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet…“ (Lu1,68f) Wenn er besucht, möchte er rettend und befreiend wirken.
So nehmen auch wir im Glauben wahr, was geschehen ist und was noch geschehen wird.
Die Realität der Not – und die Hoffnung
Zerbrochene Herzen, innere Gebundenheiten und Verletzungen sind weiterhin Realität. Menschen sind durch andere oder durch ihre eigene Wesensart gefangen. Doch wir sind unserem Schicksal nicht mehr hoffnungslos ausgeliefert. Einer ist gekommen – göttlicher Art und mit göttlichem Auftrag.
Er kann verbinden. Er kann befreien.
Die Not als Hinweis
Doch wer erkennt wohl, dass er Hilfe braucht und gefangen ist?
Missstände, Armut, körperliche Schwäche, Süchte, Depressionen und menschliche Unterdrückung machen uns aufmerksam auf die Not. Gott weiss, warum er das Übel nicht einfach wegwischt. Jede Form von Leid wirkt wie ein Warn- und Hinweisschild auf unseren verlorenen Zustand – eine Sackgasse, die im Tag des Gerichts endet, … wenn es nicht eine Abzweigung gäbe.
Der Weg der Rettung
Einer ist gekommen – im Auftrag Gottes und als Gott selbst –, um im Gericht den Tag des Zorns vorwegzunehmen für alle, die nicht zu stolz sind, sich retten zu lassen.
Für den Humanisten, der den Menschen ins Zentrum stellt, mag der Gedanke an ein Gericht schwer zu akzeptieren sein. Doch die Geschichte zeigt, wie viele Reiche und Kulturen durch Überheblichkeit der Herrschenden und moralischer Entartung der Massen zugrunde gegangen sind. Auch Europa ist auf diesem Weg.
Die erfüllte Hoffnung
Es gibt nur einen, der retten, helfen und trösten kann.
Er ist gekommen.
Die Hoffnung der Propheten hat sich erfüllt. AZ
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1.2.26
(Off 1:9) Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse in der Bedrängnis und am Königreich und am ausdauernden Erdulden in Christus Jesus, ich war auf der Insel, die Patmos genannt wird, wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugnisses Jesu Christi….. (13)da sah ich einen gleich dem Sohn des Menschen, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel; (14) sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,(15) und seine Füße waren gleich Kupfererz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme war wie das Rauschen vieler Wasser;(16) ….. und aus seinem Munde ging hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht war, wie die Sonne, wenn sie scheint in ihrer Kraft.(17) Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte (18) und der Lebendige, und ich war tot, und – siehe! - ich lebe in alle Ewigkeit. Amen. Und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.
Johannes in Drangsal und Hoffnung
Nach einem Leben im Dienst für seinen geliebten Herrn und seine Gemeinde wurde Johannes verhaftet und auf eine Insel verbannt – möglicherweise verbunden mit Fronarbeit. In der Auseinandersetzung mit der Finsternis eines übergriffigen Herrschers und seiner Schergen war es nicht einfach, das Licht der Welt, von dem er Zeugnis abgelegt hatte (Joh 8,12), beständig vor Augen zu behalten.
Das Licht seines Lebens war nicht erloschen, doch die Herrlichkeit des Königtums war zeitweise verdunkelt durch Verfolgung und den Verlust von Freiheiten. Johannes war darauf vorbereitet (Joh 16,33) und (immer?) entschlossen auszuharren und seinem Herrn nachzufolgen (V.1).
Gottes Antwort auf die Not seines Knechtes
Gott wusste, was sein Knecht in dieser Situation nötig hatte. Die Erscheinung des Königs in seiner Herrlichkeit zerstreute alle Zweifel und Fragen. Die Berührung mit der durchbohrten Hand liess Johannes mit neuer Kraft aufstehen.
Sie gab ihm sowohl Stärkung als auch die Information für einen grossen Auftrag. Für unzählige Verfolgte und Drangsalierte durch alle Jahrhunderte wurde seine Offenbarung zu Trost und Quelle der Kraft.
Die Finsternis unserer Zeit
Wenn wir die Finsternis in unserer Welt schmerzhaft wahrnehmen, wird uns bewusst, dass Drangsal – in welcher Form auch immer – auch für uns in diesem Jahr zunehmen könnte.
Wie für unsere Geschwister und «Mitgenossen», für die Bedrängnis täglich real ist, gibt uns der Blick des Johannes durch das Wort Gottes eine an der Zukunft orientierte Perspektive.
Der Lebendige ist unsere Zukunft (V.18). Wir sind getrost, weil ER unser Leben bestimmt – nicht die Mächtigen an der Spitze von Regierungen oder wirtschaftlichen Konglomeraten.
Die Begrenztheit menschlicher Macht
Diese Mächtigen haben nicht die Schlüssel des Todes und des Totenreiches. Ihre Lebenszeit ist gesetzt, trotz aller illusorischen Bemühungen um eine transhumanistische Fortsetzung.
Sie ist gesetzt von dem, der sie zum Gericht aufbieten wird (Heb 9,27):
„Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“
(Off 20,12f):
„Ich sah die Toten, die Grossen und die Kleinen; sie standen vor Gott. Und es wurden Bücher geöffnet… und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens.“
Die Mächtigen im Licht der Ewigkeit
Es ist eindrücklich, die Mächtigen in Davos oder auf anderen politischen Bühnen in diesem Licht zu betrachten. Sie scheinen zu denken, dass sie mit militärischen und finanziellen Mitteln vieles beeinflussen und steuern können.
Doch die Grossen werden ebenso wie die Kleinen vor dem erscheinen müssen, den sie jetzt in keiner Weise in ihre Überlegungen einbeziehen.
(Off 1:9) Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse in der Bedrängnis und am Königreich und am ausdauernden Erdulden in Christus Jesus, ich war auf der Insel, die Patmos genannt wird, wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugnisses Jesu Christi….. (13)da sah ich einen gleich dem Sohn des Menschen, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel; (14) sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,(15) und seine Füße waren gleich Kupfererz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme war wie das Rauschen vieler Wasser;(16) ….. und aus seinem Munde ging hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht war, wie die Sonne, wenn sie scheint in ihrer Kraft.(17) Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte (18) und der Lebendige, und ich war tot, und – siehe! - ich lebe in alle Ewigkeit. Amen. Und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.
Johannes in Drangsal und Hoffnung
Nach einem Leben im Dienst für seinen geliebten Herrn und seine Gemeinde wurde Johannes verhaftet und auf eine Insel verbannt – möglicherweise verbunden mit Fronarbeit. In der Auseinandersetzung mit der Finsternis eines übergriffigen Herrschers und seiner Schergen war es nicht einfach, das Licht der Welt, von dem er Zeugnis abgelegt hatte (Joh 8,12), beständig vor Augen zu behalten.
Das Licht seines Lebens war nicht erloschen, doch die Herrlichkeit des Königtums war zeitweise verdunkelt durch Verfolgung und den Verlust von Freiheiten. Johannes war darauf vorbereitet (Joh 16,33) und (immer?) entschlossen auszuharren und seinem Herrn nachzufolgen (V.1).
Gottes Antwort auf die Not seines Knechtes
Gott wusste, was sein Knecht in dieser Situation nötig hatte. Die Erscheinung des Königs in seiner Herrlichkeit zerstreute alle Zweifel und Fragen. Die Berührung mit der durchbohrten Hand liess Johannes mit neuer Kraft aufstehen.
Sie gab ihm sowohl Stärkung als auch die Information für einen grossen Auftrag. Für unzählige Verfolgte und Drangsalierte durch alle Jahrhunderte wurde seine Offenbarung zu Trost und Quelle der Kraft.
Die Finsternis unserer Zeit
Wenn wir die Finsternis in unserer Welt schmerzhaft wahrnehmen, wird uns bewusst, dass Drangsal – in welcher Form auch immer – auch für uns in diesem Jahr zunehmen könnte.
Wie für unsere Geschwister und «Mitgenossen», für die Bedrängnis täglich real ist, gibt uns der Blick des Johannes durch das Wort Gottes eine an der Zukunft orientierte Perspektive.
Der Lebendige ist unsere Zukunft (V.18). Wir sind getrost, weil ER unser Leben bestimmt – nicht die Mächtigen an der Spitze von Regierungen oder wirtschaftlichen Konglomeraten.
Die Begrenztheit menschlicher Macht
Diese Mächtigen haben nicht die Schlüssel des Todes und des Totenreiches. Ihre Lebenszeit ist gesetzt, trotz aller illusorischen Bemühungen um eine transhumanistische Fortsetzung.
Sie ist gesetzt von dem, der sie zum Gericht aufbieten wird (Heb 9,27):
„Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“
(Off 20,12f):
„Ich sah die Toten, die Grossen und die Kleinen; sie standen vor Gott. Und es wurden Bücher geöffnet… und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens.“
Die Mächtigen im Licht der Ewigkeit
Es ist eindrücklich, die Mächtigen in Davos oder auf anderen politischen Bühnen in diesem Licht zu betrachten. Sie scheinen zu denken, dass sie mit militärischen und finanziellen Mitteln vieles beeinflussen und steuern können.
Doch die Grossen werden ebenso wie die Kleinen vor dem erscheinen müssen, den sie jetzt in keiner Weise in ihre Überlegungen einbeziehen.
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Furchtlose Nachfolge
Wenn wir die Perspektive des Johannes teilen, fürchten wir uns nicht vor den herrschenden Marionetten in Brüssel, Moskau oder Washington – auch nicht vor den (einfluss-)reichen Hintermännern in Politik, Finanzwesen oder internationalen Organisationen.
Wir rechnen zwar damit, dass sie von geistlichen Mächten der Finsternis mitbestimmt werden (Eph 6,12), aber wir wissen auch, dass der Ewige diesen Gewalten nur einen zeitlich und räumlich begrenzten Spielraum zugeteilt hat. AZ
Wenn wir die Perspektive des Johannes teilen, fürchten wir uns nicht vor den herrschenden Marionetten in Brüssel, Moskau oder Washington – auch nicht vor den (einfluss-)reichen Hintermännern in Politik, Finanzwesen oder internationalen Organisationen.
Wir rechnen zwar damit, dass sie von geistlichen Mächten der Finsternis mitbestimmt werden (Eph 6,12), aber wir wissen auch, dass der Ewige diesen Gewalten nur einen zeitlich und räumlich begrenzten Spielraum zugeteilt hat. AZ
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Zum 1.Sonntag im März 26 Text: Römer 5,1-5
Sind wir also gerechtfertigt aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir auch den Zugang in die Gnade erhalten, in der wir stehen (durch den Glauben), und wir rühmen uns der Hoffnung, (nämlich) der Herrlichkeit Gottes.
1. Frieden mit Gott durch Jesus Christus
Einen großen Vorzug, den wir, die wir durch den Glauben gerechtfertigt sind, genießen, ist der Friede mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Es ist sein Werk, dass jede Feindschaft zwischen unseren Seelen und Gott beseitigt ist. Der Krieg ist vorbei. Durch ein Wunder der Gnade sind wir von Feinden zu Freunden geworden.
Ein Freund Jesu Christi muss sich nicht mehr in kleinlichen Auseinandersetzungen in Gemeinde, Familie oder Beruf verzehren. Wer auf die zukünftige Herrlichkeit und Gerechtigkeit Gottes hofft, kann Zurücksetzungen und Angriffe in der Gegenwart ertragen, ohne innerlich Schaden zu nehmen. Auch wenn der Friede in der Welt immer brüchiger wird – der Friede mit Gott bleibt unerschütterlich. Voraussetzung ist, dass wir lernen, im Glauben in der Gnade zu stehen.
2. Das Rühmen des Christen
Es ist Christen durchaus erlaubt, sich zu rühmen – und wir haben allen Grund dazu. In seiner Gnade führt uns Gott durch „Trainingsklassen“, damit wir stärker und erprobter werden. Es ist eine Spezialausbildung, die nicht nur für dieses Leben gilt:
……wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen: Bedrängnis bewirkt Ausdauer, Ausdauer aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. (Diese) Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Es gehört zu den wunderbaren Paradoxien des christlichen Glaubens, dass triumphierende Freude und Leid nebeneinander bestehen können. Das Gegenteil von Freude ist nicht Leid, sondern Sünde. Das versteht nur, wer es selbst erlebt hat. Wir könnten niemals Ausdauer entwickeln, wenn unser Leben frei von Schwierigkeiten wäre.
So gehen wir auf eine ungewisse Zukunft zu, aber doch in der Gewissheit, dass unsere Hoffnung nicht enttäuscht werden wird. Denn Gott selbst hat seine Liebe durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen und sich damit mit uns verbunden. AZ
Sind wir also gerechtfertigt aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir auch den Zugang in die Gnade erhalten, in der wir stehen (durch den Glauben), und wir rühmen uns der Hoffnung, (nämlich) der Herrlichkeit Gottes.
1. Frieden mit Gott durch Jesus Christus
Einen großen Vorzug, den wir, die wir durch den Glauben gerechtfertigt sind, genießen, ist der Friede mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Es ist sein Werk, dass jede Feindschaft zwischen unseren Seelen und Gott beseitigt ist. Der Krieg ist vorbei. Durch ein Wunder der Gnade sind wir von Feinden zu Freunden geworden.
Ein Freund Jesu Christi muss sich nicht mehr in kleinlichen Auseinandersetzungen in Gemeinde, Familie oder Beruf verzehren. Wer auf die zukünftige Herrlichkeit und Gerechtigkeit Gottes hofft, kann Zurücksetzungen und Angriffe in der Gegenwart ertragen, ohne innerlich Schaden zu nehmen. Auch wenn der Friede in der Welt immer brüchiger wird – der Friede mit Gott bleibt unerschütterlich. Voraussetzung ist, dass wir lernen, im Glauben in der Gnade zu stehen.
2. Das Rühmen des Christen
Es ist Christen durchaus erlaubt, sich zu rühmen – und wir haben allen Grund dazu. In seiner Gnade führt uns Gott durch „Trainingsklassen“, damit wir stärker und erprobter werden. Es ist eine Spezialausbildung, die nicht nur für dieses Leben gilt:
……wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen: Bedrängnis bewirkt Ausdauer, Ausdauer aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. (Diese) Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Es gehört zu den wunderbaren Paradoxien des christlichen Glaubens, dass triumphierende Freude und Leid nebeneinander bestehen können. Das Gegenteil von Freude ist nicht Leid, sondern Sünde. Das versteht nur, wer es selbst erlebt hat. Wir könnten niemals Ausdauer entwickeln, wenn unser Leben frei von Schwierigkeiten wäre.
So gehen wir auf eine ungewisse Zukunft zu, aber doch in der Gewissheit, dass unsere Hoffnung nicht enttäuscht werden wird. Denn Gott selbst hat seine Liebe durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen und sich damit mit uns verbunden. AZ
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Zum 1.Sonntag im April 26 Ostern
1.Kor 15:17-19 Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube eitel; ihr seid noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christo entschlafen sind, verloren gegangen. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
V17.Theologische Diskussionen hin oder her; Paulus bringt die Sache auf den Punkt: Ohne die Auferstehung Christi ist der christliche Glaube leer, kraftlos und ohne rettende Wirkung. Es gäbe keine Vergebung der Sünden, denn das Erlösungswerk Jesu wäre unvollständig geblieben. Wer die Auferstehung ablehnt, lehnt damit auch den Wert und die Wirksamkeit des gesamten Wirkens Christi in seinem Leben ab. Ein Christentum ohne Auferstehung ist wie ein leerer Sack und hat auch in der Gesellschaft den Verführungen der Zeit und einem sich in Europa mit Macht ausbreitenden Islam nichts entgegenzusetzen.
V18. Wenn Christus nicht auferstanden wäre, dann wäre auch der Fall der verstorbenen oder umgebrachten Gläubigen hoffnungslos. Ihr Vertrauen auf Christus wäre eine wertlose Illusion gewesen. Das Wort „verloren“ meint hier Ruin im Blick auf den Zweck, zu dem der Mensch geschaffen wurde – nämlich zur Gemeinschaft mit Gott.
V19. Ohne die Auferstehung wären auch die lebenden Christen betrogen. Sie würden für eine falsche Sache leiden, Prüfungen ertragen und Verfolgung auf sich nehmen. Paulus denkt an die realen Belastungen, denen Christen damals wie heute ausgesetzt sind. Solche Leiden wären tatsächlich erbärmlich, wenn Christus nicht auferstanden wäre.
V.20. Nun aber ist Christus von (aus) den Toten auferstanden …...als Erstling der Entschlafenen. Hier löst Paulus die Spannung auf: Christus ist auferstanden – und zwar als der Erste einer neuen, unvergänglichen Lebensordnung. Dabei wird unterschieden: Auferstehung der Toten (allgemein, alle Menschen; Offb 20,12f) vs. Auferstehung von (aus) den Toten (selektiv, nur einige; zuerst Christus, dann die Gläubigen)
In 1. Kor 15,12ff zunächst allgemein argumentiert: Es wird eine Auferstehung der Toten geben. Christus ist als der Erste, zu einem ewigen, unvergänglichen Leben auferstanden, dann werden die Gläubigen bei der Wiederkunft Christi von den Toten auferstehen. (1.Thess4,16). Diese Auferstehung wird „erste Auferstehung“ genannt in (Off20,5). Am Ende folgt die allgemeine Auferstehung aller übrigen Toten zum Gericht (Off20,12).
Von Natur aus hatten wir keine Hoffnung über das Grab hinaus. Vor uns stand nur das Gericht und der Zorns Gottes. Durch Gottes Erbarmen sind wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren worden. (1.Pet 1,3) Er ist die Basis unserer rettenden Veränderung. Eine neue Geburt ist deren Wesen. Eine lebendige Hoffnung ist deren gegenwärtiger Lohn. Die Auferstehung Jesu Christi ist die bewährte Grundlage unserer Erlösung sowie die Garantie unserer zukünftigen Auferstehung. Diese Hoffnung hängt nicht ab von irgendwelchen Menschen, ihren Entscheidungen und oft unsinnigen Handlungen. AZ
1.Kor 15:17-19 Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube eitel; ihr seid noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christo entschlafen sind, verloren gegangen. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
V17.Theologische Diskussionen hin oder her; Paulus bringt die Sache auf den Punkt: Ohne die Auferstehung Christi ist der christliche Glaube leer, kraftlos und ohne rettende Wirkung. Es gäbe keine Vergebung der Sünden, denn das Erlösungswerk Jesu wäre unvollständig geblieben. Wer die Auferstehung ablehnt, lehnt damit auch den Wert und die Wirksamkeit des gesamten Wirkens Christi in seinem Leben ab. Ein Christentum ohne Auferstehung ist wie ein leerer Sack und hat auch in der Gesellschaft den Verführungen der Zeit und einem sich in Europa mit Macht ausbreitenden Islam nichts entgegenzusetzen.
V18. Wenn Christus nicht auferstanden wäre, dann wäre auch der Fall der verstorbenen oder umgebrachten Gläubigen hoffnungslos. Ihr Vertrauen auf Christus wäre eine wertlose Illusion gewesen. Das Wort „verloren“ meint hier Ruin im Blick auf den Zweck, zu dem der Mensch geschaffen wurde – nämlich zur Gemeinschaft mit Gott.
V19. Ohne die Auferstehung wären auch die lebenden Christen betrogen. Sie würden für eine falsche Sache leiden, Prüfungen ertragen und Verfolgung auf sich nehmen. Paulus denkt an die realen Belastungen, denen Christen damals wie heute ausgesetzt sind. Solche Leiden wären tatsächlich erbärmlich, wenn Christus nicht auferstanden wäre.
V.20. Nun aber ist Christus von (aus) den Toten auferstanden …...als Erstling der Entschlafenen. Hier löst Paulus die Spannung auf: Christus ist auferstanden – und zwar als der Erste einer neuen, unvergänglichen Lebensordnung. Dabei wird unterschieden: Auferstehung der Toten (allgemein, alle Menschen; Offb 20,12f) vs. Auferstehung von (aus) den Toten (selektiv, nur einige; zuerst Christus, dann die Gläubigen)
In 1. Kor 15,12ff zunächst allgemein argumentiert: Es wird eine Auferstehung der Toten geben. Christus ist als der Erste, zu einem ewigen, unvergänglichen Leben auferstanden, dann werden die Gläubigen bei der Wiederkunft Christi von den Toten auferstehen. (1.Thess4,16). Diese Auferstehung wird „erste Auferstehung“ genannt in (Off20,5). Am Ende folgt die allgemeine Auferstehung aller übrigen Toten zum Gericht (Off20,12).
Von Natur aus hatten wir keine Hoffnung über das Grab hinaus. Vor uns stand nur das Gericht und der Zorns Gottes. Durch Gottes Erbarmen sind wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren worden. (1.Pet 1,3) Er ist die Basis unserer rettenden Veränderung. Eine neue Geburt ist deren Wesen. Eine lebendige Hoffnung ist deren gegenwärtiger Lohn. Die Auferstehung Jesu Christi ist die bewährte Grundlage unserer Erlösung sowie die Garantie unserer zukünftigen Auferstehung. Diese Hoffnung hängt nicht ab von irgendwelchen Menschen, ihren Entscheidungen und oft unsinnigen Handlungen. AZ
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